Donnerstag, 29. März 2018

Geo-Bag Fieber - jetzt auch hier!

Nachdem mir die Geo-Bag in den letzten Monaten im Netz immer wieder begegnet ist, ist der "Hype" nun auch in meiner Internetecke angekommen und zwar in Gestalt der tollen Versionen von Monikate (hier ihre tolle rote Variante).

Zunächst wollte ich eine Kuori Smartphone Tasche für meine Mum nähen, war mir aber nicht sicher, ob sie diese überhaupt gebrauchen könnte. Nachdem Monika uns mit ihren Versionen "bombatiert" hat - konnte ich nicht mehr widerstehen und habe auch eine genäht und ja, jetzt verstehe ich die Faszination des Schnittes.

Die Geo-Bag ist ein kostenloses Schnittmuster von Pattydoo. Ich habe die kleine Variante genäht. Die Größe gefällt mir richtig gut.

Geo-Bag für meine Mum

Die Geo-Bag für meine Mum:
Außen unauffällig und innen bunt.
Zu dem Schnittmuster gibt es von Pattydoo ein ausführliches Videotutorial, somit kann die Tasche auch gut von Anfängern genäht werden. Ich selbst bin kein Fan von Videoanleitungen, das dauert mich alles zu lang und mir fehlt der Überblick. Nachdem ich das Täschchen genäht habe, habe ich mir die Schritte aufgeschrieben. Beim nächsten Mal bin ich nach 13 Schritten am Ziel.

Die raffinierte Tasche hat einen Nachteil, durch die ungewöhnliche Form des Schnittteils, welches im Bruch zugeschnitten wird, hat man einen relativ großen Verschnitt aber anders geht es nicht. Um den Verschnitt etwas zu minimieren, schneide ich nicht im Stoffbruch zu, sondern füge an der Stelle Nahtzugabe dran und nähe dann beide Teile zusammen.

Für das Täschchen für meine Mutter habe ich ich außen einen Kunst-Wildlederstoff verwendet und ihnen, um etwas Farbe rein zubringen einen Waxprintstoff. Den Wildlederstoff habe ich schon wenig (sicherlich vor 2012 gekauft) und habe mir daraus u.A. eine kleine Transporttasche genäht (Vorbild waren die praktischen kleinen Transporttäschchen ausm Drogeriemarkt) - nur eben ohne Werbung :-). Diese hatte 2013 angefangen und 2015 fertig gestellt und seitdem ist die Tasche regelmäßig im Einsatz.  Ich habe immer noch von dem Stoff, mal sehen, wann ich den irgendwann mal los bin.

Im Vordergrund die Tasche für yacurma und hinten meine Schmink-Geo-Bag
Inzwischen habe ich auch sowohl für yacurama, sowie die Oma vom Mann als auch für mich eine Geo-Bag genäht.


Schnittmuster: Geo-Bag
Material: Kunst-Wildleder/ Kunstleder/ Wachstuch, Waxprint / Baumwollstoff, feste Einlage, endlos Reißverschluss mit 2 Zippern -> praktischerweise hatte ich alle Materialien zu Hause.
Änderungen: Anstatt der im Schnitt empfohlenen H630 Einlage, habe ich eine "unflauschige" aber stabile Einlage verwendet.
Fazit: Der Schnitt gefällt mir richtig gut und mit meiner Kurzanleitung näht sich der Schnitt auch sehr schnell. Bin sicher, da folgen noch weitere Varianten.

Dienstag, 27. März 2018

Geschenke fürs Patenkind


Fürs Patenkind sind zu Weihnachten ein paar Geschenke entstanden, die Piratensocken hatte ich ja bereits gezeigt. Dazu gab es dann noch habe ich einen Kinderturnbeutel und aus den Resten gab´s noch nen kleinen Geldbeutel. Die Anleitung für den Kinderturnbeutel hatte ich ausm Internet. Leider finde ich die Quelle nicht mehr aber online gibt es diese zu Hauf. Die Trägerbändel habe ich recht lang gelassen, so können diese auf die benötigte Länge gekürzt werden.


Zuerst wollte ich eigentlich die süße kleine Wendetasche Milly (Pattydoo) nähen aber dann dachte ich, eine Handtasche für ein kleines Kind, passt das. Mein Patenkind ist ein absolutes Draußenkind und da kam mir dann ein Turnbeutel doch praktischer vor.

Das kleine Reißverschlusstäschen ist ein gratis Schnittmuster von Hansedelli. Wie bei ihren anderen Schnittmustern auch, ist dieses super beschrieben und sehr zu empfehlen.


Samstag, 24. März 2018

Einkaufstaschen für die Handtasche - ein Vergleich

Den Anfang macht die Einkaufstasche "Falttasche LOLA_B" von B-Patterns, welche ich für Chrissy genäht habe. Normalerweise nähe ich Schnitte zu erst aus einem günstigeren Stoffprobe bevor ich Schnitte als Geschenk vernähen. Man weiß ja nie und ich muss sagen, im Endeffekt wäre es gut gewesen, wenn ich das dieses Mal auch so gemacht hätte.


Die Idee des Schnittes, dass die Einkaufstasche in sich zusammen gefaltet werden kann, gefällt mir sehr gut aber ich empfinde die Tasche auch im zusammen gefalteten Zustand als zu groß. Für meine Handtasche wäre das nichts. Zum Glück hat Chrissy immer recht große Handtaschen und da passt die Einkaufstasche rein.  Da gefällt mir der Taschenknödel (bereits mehrmals genäht und verschenkt) schon besser, dieser benötigt nur einen Bruchteil des Platzes und bietet dennoch genug Platz für einen spontanen Einkauf.

Als Größenvergleich mal die Taschen im zusammengefalteten Zustand mit meiner Hand
Schnittmuster: "Falttasche LOLA_B" von B-Patterns
Material: Farbverlaufstoff (von der Nadelwelt 2016), gelbes Schrägband, sowie ein bedruckter Reststoff
Änderungen: keine
Fazit:Wie die Tasche verstaut wird gefällt mir gut aber ich finde diese viel zu groß.

Als weitere Alternative habe ich den Schnitt "zusammenfaltbarer Einkaufsbeutel" von Schimalto ausprobiert: 


Bei diesem Schnitt verschwindet die Einkauftasche im zusammen gefalteten Zustand hinter einem Reißverschluss, der am Taschenboden angenäht wird - sehr raffiniert. Diese Tasche wäre mir hingegen als Einkaufstasche zu klein. Falls ich den Schnitt nochmal nähe, würde ich diesen vergrößern. 

So sieht die Tasche zusammen gefaltet aus.
Von meiner Oma habe einiges an Nähzeug geerbt, unter anderem etliche Reißverschlüssen. In der Sammlung befand sich auch dieser Reißverschluss mit gestreiftem Zipperband. Ich habe mich schon ewig gefragt, wofür ich so nen "70er Jahre"-Reißverschluss verwenden könnte und bei den Projekt sieht es so aus als wäre er dafür gemacht. Ist das nicht toll?

Tolle geerbte Reißverschluss von Oma
Auch diese Tasche war ein Geschenk und da ich weiß, dass die Beschenkte selbst gemachte Geschenke wertschätzt, konnte ich den "Oma-Andenken-Reißverschluss" verarbeiten. Den Stoff haben mir meine Eltern mal von einer Afrikareise mitgebracht. Somit stecken in der Taschen drei Generationen unserer Familie drin :-).

Schnittmuster"zusammenfaltbarer Einkaufsbeutel" von Schimalto (gabs günstig bei Makerist)
Material: Waxprint, Reißverschluss
Änderungen: keine
Fazit: Der Schnitt an sich gefällt mir, würde das Schnittmuster beim nächsten Mal vergrößern.

Einen neuen Schnitt habe ich noch entdeckt - die "Multimade-Bag" von I´m so happy. Diesen Schnitt möchte ich auch mal probieren, allerdings ohne Gürtelschlaufenhalterung, die bräuchte ich nicht.

Kennt ihr noch andere Anleitungen für praktische in der Tasche verstaubare Einkaufstaschen?

Donnerstag, 22. März 2018

Das KUORI Fieber hat mich gepackt

In meine Instagramtimeline wurden in den letzten Wochen und Monate immer mehr tolle Versionen der Smartphonetasche KUORI von Hansedelli gespült.


Obwohl ich selbst keine brauche, hat es mich doch sehr gereizt, selbst eine zu nähen. Schließlich, kann ich kleine Täschen immer mal wieder brauchen.

Das kostenlose Schnittmuster von Hansedelli ist eines der besten deutschen Schnittmuster, die ich je genäht habe. Der Text und die Bilder sind sehr aussagekräftig. Die Anleitung ist sehr gut geschrieben und wäre auch für Anfänger sehr gut machbar. Durch die schrägen Teilungsnähte macht der Schnitt viel her.

Laut Schnittmuster ist die Tasche in einer Stunde fertig. Okay, ich habe fast solange allein für die Stoffauswahl gebraucht. Bei Taschen tue ich mich (immer noch) viel schwere als mit Kleidung. Vielleicht weil es dort einfach mehr Möglichkeiten gibt und ich immer gerne meine Reststoffe verarbeiten möchte.
Entschieden habe dann für petrolfarbens butterweiches Leder (Reststück meiner Leder-Arya-Tasche, Kork (Rest von der Standesamttasche meiner Schwester), Wachstuch sowie innen einen Baumwollstoff von Chrissy.

Das Täschchen kann man entweder mit oder ohne Reißverschlusstasche auf der Rückseite nähen. Die Variante mit Reißverschluss finde ich ganz charmant, da man so nochmal eine Aufbewahrungsmöglichkeit hat.

An zwei Stellen hatte ich ganz schön zu kämpfen, was allerdings daran lag, dass ich versucht habe mitzudenken. Erst als ich stur der Anleitung gefolgt habe, hat es dann plötzlich Sinn gemacht.

Da ich von Anfang an wusste, dass ich das Täschchen nicht für mein Smartphone nutzen möchte, habe ich mich für eine dünnere Einlage entschieden.

Eigentlich hatte ich vor die Tasche mit Gummiband zu schließen, leider habe ich die Anleitung nicht komplett gelesen ("ich weiß ja, wie man soooo was einfaches näht"), da ich noch Paspeln an den schrägen Teilen mit gefasst habe und so die Stelle verpasst an die das Gummiband hätte angenäht werden müsste. Naja und einen schönen Druckknopf hatte ich auch nicht da und so habe ich eben für die erste Variante einen Kampsnap verwendet. Bei den darauf folgenden Versionen habe ich die tollen Druckknöpfe von Lililly verwendet.

Das Leder habe ich, da es dicker als Kunstleder ist, links auf Rechts angenäht. Ansonsten wäre es an der Stelle zu dick geworden.


hinten befindet sich eine kleine Reißverschlusstasche

Schnittmuster: KUORI (Smartphonetasche) gratis Schnittmuster von Hansedelli
Material: Kork, Leder, Wachstuch (dünn), Baumwolle, KampSnap / Druckknopf von Lililly, Einlage dünner Flausch, Einlage festere Einlage, Einlage Schabracke (Vorderteildreieck), Paspel (selbst hergestellt)
Änderungen: Paspel an den schrägen Schnittteilen
Fazit: Der Schnitt gefällt mir richtig gut als kleines Geschenk für Freunde, davon werde ich bestimmt noch die ein oder andere Variante nähen. Auch super um kleine Rest an Leder/ Kork / Wachstuch zu verarbeiten.

Dienstag, 20. März 2018

Fahrradmädchen-Shirt, -Schal und -Socken



Für meine Schwester ist zu Weihnachten ein Set bestehend aus einem T-Shirt, Loopschal und Socken entstanden.

Gabelstecknadeln verwende ich gerne um Streifen zu stecken
Eigentlich wollte ich ihr nur das T-Shirt schenken aber die Stoffangabe zum Deer&Doe Schnitt PlainTee war so "ausführlich", dass ich da noch einiges übrig hatte und ich so noch die beiden anderen Sachen nähen konnte. Ich habe immer noch ein kleines Reststückchen übrig. Für ein Baby-Projekt müsste das noch ausreichen.


Den schönen Stoff hatte ich bei Lotti Klein entdeckt und wollte den Stoff nicht verhunzen und so hab ich für meine Schwester aus Jerseyresten ein Shirt genäht. Nachdem ich wusste, dass das für sich passt, habe ich mich getraut den butterweichen Jersey anzuschneiden.

Shirt:
Schnittmuster: Plantain Variante A von Deer & Doe
Material: Jersey von Lotti Klein
Änderungen: Saum anstatt 1,5 Nahtzugabe mit 3cm genäht
Fazit: Schneller Shirtschnitt, aber von dem Armloch bin ich nicht überzeugt aber meine Schwester gefällt und das ist das Hauptsache.

Der Loop-Schal:


Loopschal:
Schnitt: keiner es ist einfach ein gedoppeltes Rechteck
Material: Jerseyrest Fahrradmädchen, Jerseyrest braun meliert

... man glaubt es kaum aber dann war immer noch Stoff übrig und so hat sie nun auch noch passende Socken bekommen. Ich gehe aber mal schwer davon aus, das meine Schwster nicht vor hat alle drei Sachen gleichzeitig zu tragen.

Socken:
Schnitt: "Ringelprinzessin" ist von Hilli Hiltrud - Größe 35
Material: Jerseyrest Fahrradmädchen, Jerseyrest braun meliert
Änderungen: keine
Fazit: Bin immer noch begeistert von diesen Socken. Für mich selbst habe ich schon etliche Varianten aus Jerseyresten genäht.


Samstag, 17. März 2018

Leder-Handtasche Arya


Ähhh, gerade eben ist mir aufgefallen, dass der Blogpost zu meiner Leder-Arya-Handtasche, welche ich im Mai 2017 genäht habe, irgendwie auf der Streckte geblieben ist, aber in der Zeit war ich mitten in den Hochzeitsvorbereitungen für die Hochzeit meiner Schwester - da hatten Blogposts einfach keine Priorität.

Das tolle Schnittmuster von Machwerk habe ich bereits zwei Mal aus Stoff (Die Hirschtasche trage ich ständig) genäht und wollte noch eine Ledervariante haben.  


Das flaschengrüne Leder hatte ich zusammen mit meiner Freundin direkt bei Leder Reinhardt gekauft. Das ist von uns aus ein ganz schönes Stück zu fahren, aber es lohnt sich. Es gibt dort eine unglaublich tolle Auswahl an Lederarten und -qualitäten. Wir hatten uns vorab schon überlegt, welche Farben wir gerne hätten, da die einzelnen Stücke doch recht groß sind (ganze Häute/halbe Häute).

Eine kleine Änderung habe ich am Schnitt vorgenommen, anstatt die Innentasche nur auf einer Seite zu haben, habe ich noch eine zusätzliche auf der gegenüberliegenden Seite hinzugefügt. So habe ich mehr Möglichkeiten, kleine Sachen zu verstauen, ohne dass ich wild in der Tasche rumsuchen muss (soweit die Theorie). In der Praxis bin ich dennoch am suchen. :-)

Das Nähen hat ohne Probleme geklappt. Da ich mir nicht sicher war, ob die "neue" Nähmaschine diese vielen Lagen Leder so toll findet, habe ich gleich meine bewährte "alte" Nähmaschine verwendet. Die "beschwert" sich nicht, wenn es mal ein paar Lagen mehr sind.

Spannend am Taschen nähen finde ich den Moment, in dem man die Tasche wendet:



Tasche von oben

Schnittmuster: Arya klein von Frau Machwerk
Material: Leder von Leder Reinhardt, Baumwollstoff als Futter, Kokkastoff für den "Deckel", dunkelrote Paspel, Lederhenkel + metallischer Reißverschluss breit (Machwerk), Vlieseline H640
Änderungen: Paspel am "Deckel", keine Absteppung am oberen Rand. Innentasche auch mit Paspel, Innentasche auf beiden Seiten.
Fazit:Für mich immer noch "mein" idealer Handtaschenschnitt. Leider hat sich die Farbe des Leders als eher weniger kompatibel mit meinem Kleiderschrank herausgestellt, so dass ich die Tasche seltener verwende als ursprünglich gedacht.

Donnerstag, 15. März 2018

Unterkleid Nr. 2 und Nr. 3


Also dafür, dass ich alle meine Webstoffkleider füttere und nur für meine wenigen Jerseykleider überhaupt Unterkleider benötige, hab ich dieses Jahr inzwischen schon drei Unterkleider genäht, aber die sind sooo schön und tragen sich so toll. Meine erste Variante hatte ich euch im Januar gezeigt.

Entstanden ist noch eine dickere Variante aus einem Stoff und Stil-Sportstoff sowie die Luxusvariante aus einem dunkelblauen Seidenjersey.

Seidenjersey-Unterkleid

Den Stoff und Stil-Stoff hatte ich schon länger rumliegen, den hatte ich damals schon mit der Absicht, daraus ein Unterkleid zu nähen, gekauft, nur mit der Umsetzung hat es mal wieder gehapert.


Das ich irgendwann mal ein Seidenjersey-Unterkleid haben wollte, ist yacurama geschuldet. 2015 hatte sie sich ein traumhaftes dunkelblaues Unterkleid aus Seidenjersey genäht. So eines wollte ich auch haben. Dass meine Version nun auch dunkelblau mit weißer Spitze geworden ist, ist mir erst hinterher aufgefallen.

Den Butterick-Schnitt kann ich nur wärmstens für Unterkleider aus dehnbaren Stoffen empfehlen.

Stoff und Stil-Unterkleid
Was ich geändert habe:
Die Träger sind  nicht verstellbar, diese Funktion brauche ich einfach nicht. Bei beiden Kleidern habe ich eine schmalere Spitze als im Schnitt angegeben verwendet. Das funktioniert mit dem Schnitt sehr gut, da die Spitze nicht an den Rand angenäht wird, sondern bündig an den Stoff angelegt und der Teil hinter der Spitze weggeschnitten wird. So habe ich bei mir eben mehr Stoff und mehr Spitze.


Schnittmuster: B6031 (eines der Schnittmuster von Gertie) Butterick
Material: dunkelblauer Seidenjersey von Seidenstoff-shop bzw. weißer "glänzender Gymnastikstoff" von Stoff und Stil, dehnbare Spitze, BH-Träger, Framilton-Band
Änderungen: um 3" gekürzt, BH-Träger-Gummi anstatt Spitzenband, Träger nicht verstellbar, Schlitz weggelassen, habe Bewegungsspielraum, Framilton-Band am Ausschnitt,
Fazit: Sehr schöner Schnitt für ein Unterkleid und dank dem dehnbaren Stoff sitzt es super. Weitere Versionen sind aber erst Mal nicht geplant. So viele Unterkleider brauche ich dann doch nicht.


Dienstag, 13. März 2018

Meine Piratensocken und Geschenke für Minimenschen


Für Kunterkatha hatte ich für ihren Nachwuchs aus einem tollen Piratenstoff eine Babyhose und Lätzchen genäht.
Mir hat der Stoff so gut gefallen, dass ich mir aus dem Reststoff Socken genäht habe. Übrigens ein tolles Projekt für kleine Jerseyreste. Ich bin jedenfalls sehr begeistert von meinen Piratensocken.


Verwendet habe ich (mal wieder) das "Ringelprinzessin"-Schnittmuster von Hilli Hiltrud. Ich habe dieses 2014 gekauft und seitdem immer wieder für Jerseyreste verwendet. Dieses Weihnachten kam ich auf die Idee, fürs Patenkind und ihren Bruder auch Piratensocken zu nähen. Da ich damals das Schnittmuster nur in Erwachsenengrößen gekauft hatte, habe ich mir jetzt nochmal das Schnittmuster in den Größen 15 -50 gekauft. Das Schnittmuster wurde überarbeitet und enthält inzwischen drei Varianten (Sneaker, Socken, Strümpfe). Während die alte Anleitung noch einen "Dawanda-eBook"-Charm hat, merkt man der neuen Variante die Überarbeitung und die neuen Fotos an. Es gibt auch ein Lookbook, in dem man sich Inspiration holen kann. Alles sehr professionell.

So gab es dann Socken für meine Patentochter und ihren Bruder.


Schnittmuster: Ringelprinz(essin) 15-50 (genäht in 21,28 und 35) (in ihrem Shop finde ich nicht mehr das Schnittmuster von 15-50)
Material: Piratenjersey und curryfarbener Restjersey
Änderungen: keine
Fazit: ich hoffe, mein Patenkind ist eben so begeistert von den Socken wie ich.

Für einen Kollegen ist dann noch ein Lätzchen für seinen Nachwuchs entstanden:



Lätzchen:
Schnittmuster: aus einem Klimperklein-Buch
Material: Jersey (Oberstoff), Unten: Frottee, Jersey-Druckknopf
Fazit: sehr süßer Lätzchenschnitt und super schnell genäht. Bin jetzt mal gespannt, wie das Fazit von Kunterkatha bezüglich der Fleece- bzw. Frottee-Rückseite ausfällt.

Sonntag, 11. März 2018

Harriet und Claudia


Nachdem ich von meinem ersten Harriet Bra so begeistert war und es zu meiner eigenen Überraschung für mich kein Problem war, einen BH ohne Laminat zu tragen, wollte ich ich unbedingt noch einen haben. Ich habe den Eindruck, dass Scuba-Stoffe für BHs zur Zeit bei BH-Näherinnen sehr beliebt sind, das wollte ich auch mal ausprobieren und habe bei CosturaSecretShop einen cremefarbenen mit Blumenmuster bestellt.


Ich war positiv überrascht von der Haptik. Ich hätte mit einem dickeren, weniger dehnbaren Stoff gerechnet aber (zumindest) dieser Scuba ist weich und ein wenig dicker als andere BH-Stoffe. Was mir am Harriet Bra unter anderem so gut gefällt, ist, dass er sich so gut für die Kombination von Spitze und anderen Stoffen eignet. So kann ich auch kleine Spitzenreste verarbeiten.

Wie beim ersten Mal habe ich wieder die View C genäht. Jedoch nur den oberen Cup aus Spitze zugeschnitten, den Rest aus Scuba und Powernet. Beim ersten Mal habe ich bemerkt, dass das Mittelstück zwar unten anliegt, aber oben nicht. Dieses Mal habe ich das Schnittteil aufgeschnitten und den oberen Teil um ca. 5mm verschmälert (Schnittteil zusammengeschoben). Am fertigen BH habe ich bemerkt, dass ich mutiger hätte sein können und nicht nur den oberen Teil verschmälern, sondern auch unten noch etwas wegnehmen. Mache ich dann beim nächsten Mal. Muss sagen, schon ohne diese Änderungen sitzt der BH bei mir super, um Welten besser als jeder Kauf-BH. Ich meckere also auf hohem Niveau.

Die obere Kante der Spitze wird mit Framiltonband gegen Ausleiern gesichert. Damit dieses Band nicht direkt auf der Haut liegt/es innen sauberer aussieht, habe ich auch den Teil mit der Spitze mit Stoff hinterlegt. Ich habe euch dazu ein paar Fotos erstellt:

1. wie in der Anleitung beschrieben Framiltonband aufnähen
2. Spitze links auf rechts auf das Powernet auflegen und die eben genähte Naht nochmal nähen
3. Powernet nach unten klappen, bügeln
4. beide offenen Kanten heften

Von innen sieht der Cup dann so aus:


Was mich an meinem ersten Harriet BH gestört hat, war, dass der Ring vom Träger vorne anstatt hinten angebracht ist. Dies wollte ich eigentlich ändern, aber ich habe erst daran gedacht, als der Teil am Vorderteil schon genäht war, und somit war der Trägeransatz für den Träger zu breit. Es hätte einen Versatz zwischen beiden gegeben. Deswegen gibt's nun nochmal den Ring vorne. Von SaSa (hier einer ihrer tollen Harriet BHs) kam der Hinweis, dass sie gerne den Ring und somit auch den Schieber vorne hat, da sich dieser dann weniger abzeichnet.

Was dann noch aussteht, ist die Anpassung der Cup-Seite, die ein bisschen zu groß ist. Ich bin demnächst wieder bei Sewy zum BH-Nähkurs und da möchte ich die Anpassung zusammen mit der Nählehrerin machen.


Passend zum Harriet BH habe ich noch eine Panty genäht. Verwendet habe ich den Schnitt "Claudia Panties" von "ohhh lulu". Ich folge ihrem Instagram-Account schon länger, aber dies ist der erste Schnitt, den ich von ihr ausprobiert habe. Mir gefällt die Kombination aus der Spitze und dem Stoff.

Ich habe mich an ihre Größentabelle gehalten und es kam Größe M für mich raus. Leider ist das gute Stück zu groß. Habe dann das Falzgummi mit etwas mehr Zug angenäht und so geht es jetzt. Beim nächsten Mal würde ich mind. eine Größe runter sowie den Schritt verschmälern. Für beides würde ich meinen Lieblingspanty-Schnitt "Ladypanties" (kostenloser Schnitt von Cloth Habit) als Vorlage nehmen.

Claudia Panties


BH:
Schnittmuster: Harriet Bra (Cloth Habit) View C in 28DD
Material: Scuba (CosturaSecretShop), Spitze (Trollgold), Framilastic, restliches Material ist von Sewy und Wien2002:  Powernet, BH-Trägergummi + Ringe & Schieber, Unterbrustgummi und Zierlitze, nicht dehnbarer Tüll, Bügelband, BH Bügel
Änderungen: oberen Cup mit Powernet hinterlegt, Backband, doppeltes Powernet jeweils um 90° gedreht, Mittelteil: oberer Teil um 5mm verschmälert, Absteppnaht unter dem Cup weggelassen.
Fazit: Bin nach wie vor sehr begeistert von dem Schnitt. Da wird es noch etliche weitere Varianten geben.
Beim nächsten Mal:  Mittelteil auch unten um 5mm verschmälern, sowie die noch notwendige Cup-Anpassung (siehe Text).

Panty:
Schnittmuster: Claudia Panites von ohhh lulu
Material: breite Spitze (Trollgold), Scuba (CosturaSecretShop), Falzgummi, schmales Gummiband
Änderungen: keine
Fazit: sehr schöner Schnitt, probiere ich nochmal aus (mit den beschriebenen Änderungen).
Änderungen beim nächsten Mal: mind. 1 Größe kleiner zuschneiden, Bereich des Zwickels verschmälern 

Freitag, 9. März 2018

12xMeMade - März: meine Pläne



Diesen Monat möchte ich mir im Rahmen der12xMeMade-Challenge von Chrissy folgende Sachen nähen: Eine Anmerkung vorweg, ich hab diese Woche Urlaub, somit auch viel Zeit zum Nähen - sonst hätte ich mir weniger Projekte vorgenommen.

Passend zu dem im letzten Monat fertig gestellten Harriet Bra möchte ich mir die Clauda Panties von ohhh lulu nähe:

Dann hatte ich letztes Jahr den Tilly and the Buttons Schnitt "Zadie Dress" geschenkt bekommen und werde diesen vernähen:

Wobei ich inzwischen meine Stoffwahl überdacht habe
und den curryfarbenen Stoff durch schwarzen ersetzt habe.
Des weiteren möchte ich mir endlich eine neue Variante meiner Lieblingsdaheim-Jacke nähen. Ich trage nämlich seit 2015 die Probeversion:


man beachte die tolle Rückenpassform
Ich habe den Schnitt zwar auch nochmal aus einem Wollstrick genäht, aber die ist als Übergangsjacke gedacht und trage ich nicht drinnen. Den Stoff für die neue Variante habe ich im letzten Monat beim Morgen-Mantel-Sew-Along entdeckt: Ein kuscheliger Sweat mit silbernen Sternen von der Eulenmeisterei.

Und dann mal schauen, auf was ich diesen Monat noch Lust habe. Praktischerweise habe ich noch einige bereits zugeschnittene Projekte, so unter anderem nochmal ein Unterkleid und einen Trägerbody.

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