Sonntag, 16. Juli 2017

Film- und Serien Sew-Along 2017 Teil 4: Finale


Heute ist endlich das Finale vom Film- und Serien Sew-Along von minimale extravaganz. Wie im letzten Jahr habe ich (schon wieder) ein Kleid aus der BBC-Serie "Call the Midwifes" genäht. Nämlich das "Arbeitskleid" der Hebammen aus der Staffel 5 und 6.

Dieses Mal war ich sogar schon eine Woche vorher fertig. So was passiert mir sonst nie... da hoffe ich sonst immer auf ein Finale der Herzen bzw. eine lang geöffnete Linkliste aber dank der zusätzlichen Arbeiten für die anstehende Hochzeit meiner Schwester arbeite ich nähtechnischer effektiver denn je.

Mein Plan war folgender:

So sollte das Kleid aussehen.
Der Rock hat auch ein Knopfleiste
Bei dem Schnitt hatte ich das Glück, dass Yacurama mir den Schnitt aus meinem Basisschnitt (Burda-UBoot-Oberteil) entwickelt hat. Für den Rockteil habe ich DEN Burdarockschnitt (5/2012) (wieder) verwendet.

Beim letzten Treffen hatte ich das Probekleid gezeigt, damals noch ohne Ärmelaufschläge. Die hatte ich dann noch dran gebastelt. Am Rockteil ist der Beleg für die Knopfleiste angeschnitten, am Oberteil ist es ein separater Beleg. Yacurama hatte mir die Schnittteil fürs Oberteil konstruiert. Beim Futter musste ich dann selbst ran. Theoretisch nicht so viel Arbeit: Belege zeichnen und daraus dann die anderen Schnittteile fürs Futter entwickeln, da das Oberteil aber aus vielen Schnitteilen besteht, welche alle vom Beleg "beeinträchtig" wurden, war da dann doch einiges zu tun und so habe ich einen kompletten Abend damit verbracht.

Auch dieses Mal fand ich es sehr spannend aus einer Vorlage ein Kleid zu entwickeln.


Verwendet habe ich einen Jeans Chambray von KBC in einem tollen dunkelblau und schönen weichem Fall ohne zu leicht zu sein. Dazu dann noch dunkelrotes Leinen für die Paspeln. Der Kragen und die Ärmelaufschläge sind aus Jeans Chambray von Eulenmeisterei. Diese beiden habe ich Gewebeeinlagen verstärkt, damit beide einen guten Stand haben. Ansonsten habe ich nur die Knopfleiste mit G785 verstärkt. 


Das Nähen ging recht flott, hat aber wegen der vielen Teile doch seine Zeit gedauert. Momentan besteht meine Nähzeit wegen der anstehenden Hochzeit aus "Vor-der-Arbeit-nähen" (zw. 1,5-2,5h)  und "nach-der-Arbeit-nähen" (ca. 4h) . Das Kleid habe ab dem Zuschneiden innerhalb von 6 Tagen fertig gestellt.

Habe das komplette Kleid gefüttert. Oben mit Batist und unten aus Futterstoff. Das Füttern des Rockes war etwas kniffelig, da das Futter an der angeschnittenen Knopfleiste mitgefasst wird aber es hat geklappt.

Vor den Knöpfen / Knopflöchern hatte ich etwas Bammel. Nicht wegen der Knopflöcher, die kann meine neue Nähmaschine ebenso wie die alte sondern vor dem Anzeichnen der Knopflöcher und Plazieren der Löcher. Da tue ich mich sehr sehr schwer. Angefangen bei "wie viele Knöpfe brauche ich"? "in welchem Abstannd bringe ich diese an?" "Wie rechne ich den für die Knopfloch benötigten Plazierung aus?" usw. So ein Simflex (Link zum Bernina Blog) wäre schon was schönes. Vielleicht werde ich irgendwann mal eines haben und dann mich öfters ans Knopflöcher plazieren trauen.


Wie bei der Vorlage aus der Serie gibt es nur am Oberteil sichtbare Knöpfe. Für den Rockteil habe ich 13mm Druckknöpfe verwendet. Da muss ist es mit der Platzierung auch nicht so schlimm.


Normalerweise säume ich meine Röcke "immer" mit dem Nähmaschinenrollsaumfuß. Das geht schön schnell und sorgt für schönes Ergebnis. Dieses Mal erschien mir ein solcher Saum als nicht passend und ich habe den Jeanssaum mit der Hand genäht. Habe ja nichts gegen Handnähte aber dieses Mal hat es ewig gedauert. Dabei ist es "nur" ein halber Teller. Immerhin konnte ich den Futtesaum mit dem Nähmaschinenrollsaum nähen - das ging schön fix.

Die kleinen Eingriffstauschen oberhalb der Brust sind für mich nicht benutzbar. Ich kann meine Hand nicht in dem dafür benötigten Winkel knicken. Soweit ich mich erinnere greift in der Serie auch nie jemand in die Taschen. Die hängen nur ihre Hebammenuhren (heißen die so?) von außen dran. 

Ich fühle mich in dem Kleid sehr wohl. Wollte seit Ewigkeiten ein Hemdblusenkleid haben - jetzt habe ich endlich eines.


Schnitt: 
Oberteil: konstruiert von Yacurama mit Eingriffstaschen oberhalb der Brust, Puffärmeln mit Ärmelaufschlägen
Rockteil: Rockteil Burda 5/2012 Modell 106B, Teilungsnähte entsprechende der Nähte / Abnäher vom Oberteil verschoben, Taschenpatte weggelassen
Material: Jeans Chamb ray von KBC(Hauptstoff), Jeans Chambray (Kontraststoff) von Eulenmeisterei, Einlage G785 (Knopfleiste) sowie eine etwas festere (Ärmelaufschläge & Kragen), beziehbare Knöpfe (Prym), 13mm Druckknöpfe (Prym), Stoff für Paspel, Batist und Futter
Änderungen: siehe Text
Fazit: Ich liebe mein neues Kleid. Glaube ich brauche noch mehr Hemdblusenkleider.


Gürtel: Gummi und Schließe vom Nähkontor Anmerkung: Die Schließen sind nicht im Onlineshop, bei Interesse einfach dort anfragen.

Die anderen bestimmt nicht minder stolzen Sew-Along-Teilnehmerinnen findet ihr bei minimale extravaganz aufm Blog.

Vielen Dank an Yacurama für deine Mithilfe bei dem Schnitt, ohne Dich wäre ich bei dem Sew-Along nicht weit gekommen und die tollen Fotos vom Kleid.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Schwesternhochzeit: mein Hochzeitsgastkleid Nr. 1 - Probekleider

Anfang des Jahres war meine Schwester noch recht unentschlossen was für eine Art von Kleid sie gerne von mir zu ihrer standesamtlichen Hochzeit haben wollte. Also habe ich zuerst mit meinem Projekt für die kirchliche Hochzeit angefangen.

Die Schnittsuche gestaltet sich allerdings auch für mich als nicht so einfach. Ich glaube es lag daran, dass Kleider für mich schon zum Alltag gehören und es nicht mehr sooo viele Schnitte gibt, die mir gefallen und die ich als was besonderes empfinde. Verglichen mit dem normalen Standard da draussen sind wir (Nähnerds) ja auch im Alltag fürs allgemeine Empfinden in besonderer Garderobe unterwegs.

Eine besondere Einschränkung war dann auch, dass ich bei der Feier auch Fotos mache. Zum richtigen Shooting ziehe ich was anderes an aber auch die restliche Zeit sollte das Kleid mir eine gute Bewegungsfreiheit geben ohne, dass ich Anderen zu tiefe Einblicke gewähre. Das war nicht so einfach. Meine Wahl fiel schließlich auf Simplicity 1418.
Durch die freien Schultern ist es für mich definitiv ein besonders Kleid und gewährt auch bei Fotografieraction keine ungewollten Einblicke.
Das ein schulterfreies Kleid überhaupt in meine Auswahl kam, war nur möglich, weil ich inzwischen auch trägerlose BHs (Esplanade Bra, habe inzwischen drei Stück) nähen kann. Vorher habe ich mangels bequemem trägerlosen BH immer einen Bogen um solche Schnitte gemacht. Das ist jetzt kein Problem mehr.

Wie immer habe ich mit einem Probeoberteil angefangen. Ich war überrascht, wie wenige Änderungen ich vornehmen musste: Nur kleine Änderungen an der vorderen Prinzessnacht und an den "Ärmeln". Auch die mittlere Rückennaht konnte ich so lassen. Hatte beim ersten Probeteil vorsorglich schon ne Mittelnaht hinzugefügt, diese war aber dann überhaupt nicht notwendig. Auch bei den Rückenabnäher hat alles gepasst. Hinten musste ich gar keine Änderung vornehmen. So was gibts sonst nie.
Erstes Probekleid: Oben Simplicity,
unten Call the Midwife

Allerdings hat mir der zum Schnitt gehörige Rockteil nicht so gefallen. So habe ich den Rock vom Call the Midwife Kleid (Film- und Serien Sew-Along 2016) übernommen. Da ich meine Probeteile aufbewahre, musste ich den Rock nicht neu zuschneiden, sondern konnte diesen direkt dran stecken. Finde das sehr praktisch. Hinten passten die Nähte von Falten und Prinzess/Seitennähte sehr gut aufeinander. Beim Vorderteil könnte noch angepasst werden.

Nachdem das so gut geklappt hat habe ich mir ein tragbares Probekleid genäht. Schließlich musste die Fotografierfähigkeit in dem Kleid noch erprobt werden. Verwendet habe ich dafür eines meiner Stoffschätze. Es ist ein weicher Baumwollstoff mit Blumenmuster. Dieser stammt ausm Secondhand und war eigentlich mal Bettwäsche. Ist der nicht viel zu schade für "nur" Bettwäsche?!

Aus dem Stoff habe ich auch schon mein Anna-Dress genäht und auch nach dem Simplicity Kleid habe ich noch ein Bettdeckenbezug übrig. Es wird also irgendwann mal noch ein Kleidungsstück aus dem Stoffschatz geben.

unter den "Ärmel" verstecken sich noch Träger mit Gummiband, diese sorgen für einen guten Halt

Das fertige Kleid habe ich dann (aus zeitlichen Gründen ungesäumt) zu einer Familienfeier, bei der ich auch fotografiert habe, getragen. Das Kleid hat sich sehr gut gemacht und ich habe mich nicht eingeschränkt gefühlt. Somit stand dem richtigen Kleid nichts mehr im Wege.

tragbare Probekleid
Schnittmuster: Oben Simplicity 1418, unten Call the Midwife Kleid 1(Teller mit 6 tiefen Kellerfalten)
Material: Baumwoll-Bettwäsche ausm Second Hand, nahtverdeckter Reißverschluss, Gummiband (versteckte "Träger" unter den Ärmeln), Futter, Gürtel vom Anna-Dress
Änderungen: Ärmel angepasst, vordere Prinzessnähte
Fazit: das Kleid trägt sich sehr gut. Freue mich schon auf´s richtige Kleid - das wird allerdings noch nen Tick länger

Kleid von innen
Als ich dann mit der tragbaren Probe fertig war, hatte mein Schwester sich entschlossen, welches Kleid sie gerne hätte und so habe ich mein Hochzeitsgastkleid erst Mal für ein paar Monate zur Seite gelegt und habe mit den Nähprojekten rund ums Brautpaar angefangen. Erst in den letzten Tagen konnte ich wieder mit meinem Projekt starten.

Mittwoch, 5. Juli 2017

MeMadeMittwoch: Erster Tag mit Alltags-Petticoat

Endlich schaffe ich es mal wieder zum MeMadeMittwoch. Dieses Mal mit einem Foto von letzter Woche Mittwoch. Ich kam erst spät Abends heim, da war leider keine Zeit mehr für den MMM-Blogpost.

Schon länger bewundere ich die schönen Kleider anderer Nähbloggerinnen, welche mit einem alltagstauglichen Petticoat getragen werden (d.h. nicht zu viel Volumen). Chrissy war so nett mir ihren Alltagspetticoat für ein paar Tage auszuleihen. Ich habe mich darin wohl gefühlt, damit statt fest, ich möchte auch einen haben. Online gibt es viel Auswahl - die Mehrheit jedoch aus kratzigen Material, so einen wollte ich nicht.

Beim Walldorf Weekender am Stand von "Miss Lovett vor ein paar Wochen wurde ich dann fündig - einen zweilagigen superweichen Petticoat. Dieser hatte für den Alltag zu viel Volumen. Da er aber nur knapp über die Hälfte eines vergleichbaren Petticoats gekostet hat, habe ich die untere Lage einfach abgeschnitten. Bei den drei vorhanden Tunnel war der Petticoat für meine Röcke immer noch zu lang, deswegen habe noch einen zusätzlichen Tunnel genäht. Jetzt stimmt die Länge und das Volumen.


Mein Highlight am letzten Mittwoch war der Termin zur Abholung des Brautkleids meiner Schwester. Sie hat sich ein wirklich tolles Kleid rausgesucht. Ich freue mich schon riesig auf die Hochzeit. Wie im letzten Blogpost geschrieben habe ich ihr Standesamtkleid fertig aber etliche andere Projekte fehlen noch.

Kleid: Weihnachtskleid 2016
Schnitt: Butterick Schnitt B5984 Variante C
Material: raffiniert gewebter Wollstoff, Futter, nahtverdeckter Reißverschluss, ver. Bügeleinlagen.
Änderungen: u.A. Rock um 23cm! gekürzt, am Oberteil sehr viele Änderungen siehe Teil 4 dieses Sew Alongs
Fazit: Ich trage das Kleid sehr gerne. Dadurch, dass sich am Rückenteil auch diese Klappen am Ausschnitt befinden, eignet es sich leider nicht in Kombination mit Bolero oder Jäckchen. Diese Klappen würde ich hinten das nächste Mal weg lassen.

Die anderen Teilnehmerinnen findet ihr auf dem Blog vom MeMadeMittwoch. Dort werden heute die Urlaubskoffer gepackt.

Montag, 3. Juli 2017

Schwesternhochzeit: ihr Standesamtkleid

Im "Zwischen und Nadel-Podcast" bzw. auf Instagram habe ich schon davon berichtet, dass ich momentan im Hochzeitsvorbereitungsfieber bin. Meine kleine Schwester heiratet in ein paar Wochen und ich hatte die Ehre für sie ihr Standesamtkleid nähen zu dürfen. Über die Anfrage von ihr habe ich mich sehr gefreut.

Inzwischen ist das Ganze etwas ausgeufert und zu dem Kleid kamen noch dazu:
  • eine Handtasche für sie
  • eine Fliege und Einstecktuch für ihn
  • eine Kleid für meine Mutter
  • ein bzw. zwei Kleider für mich (Standesamt und Kirche finden an verschieden Tagen statt)
  • Facinator für mich
  • und wenn mir dann  noch langweilig ist (haha) für meine eigenen Kleider passende BHs aus dem jeweiligen Reststoff
Nachdem ich vor Monaten noch dachte ...  hab ja noch ewig Zeit. Bin ich inzwischen in den Stadium "ist sportlich aber irgendwie noch machbar". Ich werde berichten ab wann ich im "Panikmodus" angekommen bin.

Am meisten Zeit brauche ich für das Standesamtkleid meiner Schwester. Die Schnittsuche ging schon letztes Jahr vor und nach ein paar "spontanen" Umentscheidungen stand dann Anfang des Jahres endlich "der" Schnitt fest. Eine Mischung auf Vogue 8280 mit einem ganzen Tellerrock und Kauf-Petticoat (ein Geschenk von Chrissy an meine Schwester (@chrissy, vielen vielen dank)).

tragbare Probe 1, tragbare Probe 2, Probeoberteile
Anmerkung: am Hochzeitstag, trägt sie drunter noch einen Petticoat
Laut Vogue Maßtabelle müsste ich bei meiner Schwester eine Größe 10 nähen. Den von mir gewünschten Schnitt hatte ich aber leider nur bis Größe 8 da und der Schnitt war schon seit Jahren out of print. Dank der SocialMedia-Power habe ich über Dana (feinstoefflich) den 10er Schnitt innerhalb weniger Tage mein Eigen nennen dürfen. Das 10er Probeoberteil offenbarte dann, dass das viel zu groß ist und viele Änderungen notwendig wären. So habe ich meinen 8er Schnitt wieder raus gegramt und damit ein Oberteil zugeschnitten, dass saß schon viel besser. Hier hielten sich die Änderungenin Grenzen. Als Rockteil habe ich den ganzen Teller von meinem Weihnachtskleid (Schnittmuster B5954) ansteckt und für die Schnittkombination das okay, meiner Schwester erhalten. Hätte ich mal das Rockteil angenäht als nur schnell mal festzustecken, wäre mir im weiteren Arbeit erspart geblieben.

Als nächstes habe ich mit den Änderungen vom zweiten Probeoberteil ein erstes tragbares Kleid genäht. Den Stoff dazu ein "Plastik"Satin hatte ich für wenig Geld von Stoff und Stil. In einem Petrolgrün, so ähnlich sollte auch das richtige Kleid aussehen. Im Eifer des Zuschneidens hatte ich vergessen, dass der Reißverschluss in die hintere Mitte sollte. Nachdem ich den hinteren Rock im Bruch zugeschnitten hatte - war die Idee erst mal unfreiwillig vom Tisch :-( und der Reißverschluss wanderte in die Seite. Meiner Schwester ist natürlich sofort aufgefallen, aber da musste sie dann durch.

Beim ersten tragbaren Probeteil waren dann doch noch einige Änderungen notwendig und so habe ich zur Sicherheit noch eine zweite tragbare Probe gemacht.

Ich würde dieses Schnittmuster niemanden mit guten Gewissen empfehlen. Die Konstruktion ist schwierig und Anpassungen lassen sich nur schwer umsetzen. Dieses Fazit habe ich auch schon auf anderen Blogs zu dem Schnitt gefunden z.B. bei drehumdiebolzeningenieur.

Meine Schwester trägt ansonsten eher keine Webstoffkleider und schon gar keine eher enganliegenden. So wurde sie "zwangsverpflichtet" das tragbare Probeteil mind. einen Tag lang zu tragen um mir zu sagen, ob das für sie geht oder sie sich "eingesperrt" fühlt. Daraus ergaben sich nochmal ein paar Änderungen, die ich dann in der zweiten tragbaren Probe umgesetzt habe. Die Stelle an den Flügelchen ist ganz schön kniffelig und so war ich zumindest in dem Punkt sehr froh über die zusätzliche Übungsmöglichkeit bevor ich der Seide etwas antue.

Die Stoffsuche nach "dem" Stoff gestaltete sich als schwieriger als gedacht. Petrolfarbene Seide habe ich nur beim roten Faden gefunden. Noch schwieriger war die Suche nach dunkelblauen Dupionseide für die Paspel, Gürtel und Handtasche. Entweder waren es ganz dubiose Onlineshops (kein SSL, keine Stoffproben bestellbar, Mindestabnahme 2,5m etc.) oder es gab kein Dunkelblau. Teilweise war das Dunkelblau sehr sehr dunkel also eher schwarz, das geht bei dem Hochzeitskleid natürlich nicht. Als Futter hätte ich auch gerne ein Seidenfutter verwendet - leider war in keinem der rar gesäten Shops, die solches führen genügend Futter vorhanden :-( So musste ich mein Seidenvorhaben in dem Punkt aufgeben und habe nun für das Oberteil Batist und für den Rockteil Venziafutter verwendet. Zwischendrin war ich ziemlich verzweifelt - ich wollte doch für meine Schwester "das" Kleid nähen.

Seit ein paar Tagen ist das Kleid nun fertig. Nach der standesamtlichen Hochzeit zeige ich euch dann Fotos von ihrem Kleid.

Sonntag, 2. Juli 2017

Podcastepisode Nr. 21 mit Daniela (DamnedSnob) vom ausfasernd Podcast


Diese Folge man schon fast als Special bezeichnen könnte. Dieses Mal ist zum ersten Mal eine andere Podcasterin bei mir zu Gast. Die liebe Daniela alias Damned Snob vom Podcast ausfasernd. Wir kannten uns bisher nur via Twitter und ich war sehr gespannt auf unsere gemeinsame Podcastfolge. Da wir beide das Sprechen vor virtuellem Publikum gewohnt sind, haben wir uns für diese Folge mal was anderes überlegt -  Daniela hat es bei den Vorbereitungen so schön treffend als Strippoker-Episode bezeichnet.
Zusammen gehen wir Kleidungsschicht für Kleidungsschicht durch und sprechen über unsere Näh- und Strick-Erfahrungen damit.

Danielas Winterjacke
Links zur Folge :
.. und jetzt geht es auch schon los mit der neuen Folge:


 
Hier sollte ein Player angezeigt werden,
falls nicht, bitte den Post über meinen Blog direkt aufrufen, dem Downloadlink,
via iTunes  oder einer Podcatcher App für Android / Windows Phone  (hier der RSS-Link für eure mobilen Geräte) 

 
Music "Goodwill Cowboys Ride Again" by Michael Chapman & The Woodpiles (modified by Muriel)
Available on the Free Music Archive under CC BY-NC 3.0 license


Vielen Dank an Chrissy (Chrissys Nähkästchen) für ihre Arbeit mit dem Schnitt dieser Podcastfolge. 

Weitere Infos rund um dem Nahtzugabe5cm- und dem "Zwischen Nadel & Faden"-Podcast findet ihr auf meiner Podcast-Seite.
Und jetzt bin ich gespannt, wie Euch diese Folge gefallen hat.

Wenn Euch mein Podcast gefällt, würde ich mich freuen,
wenn ihr das Podcastlogo mit Verlinkung mit auf Euren Blog nehmt.
Vielen Dank.
"Ich höre den Podcast von Nahtzugabe5cm.de"

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *