Montag, 21. Juli 2014

Mit Fehmarn auf Fehmarn

Da sind wir wieder!
In de letzten 3 Wochen habt ihr nichts von mir gehört, da wir 3 Wochen in Schweden waren. (Jetzt wo wir wieder da sind und Muriel so viel um die Ohren hat, hoffe ich wieder ein bisschen öfters zum bloggen zu kommen.)
Da man diese weite Strecke (von Süddeutschland nach Schweden) mit Kind nicht auf einmal durch fährt, haben wir (unter anderem) auf Fehman einen Zwischenstopp eingelegt. Und da bietet es sich einfach an, dass ich euch mal ein älters Nähprojekt zeige: Die Fleecejacke Fehmarn von Farbenmix, die ich meinem Mann vor 4 Jahren zu Weinachten genäht habe.
Es war damals eine ziemlich schwere Geburt und wenn ich mich richtig entsinne wars schon weit nach Ostern bis sie dann wirklich fertig war. Heute würde ich einiges anders und besser machen, aber mein Mann liebt sie und bisher will er keine neue Fleecejacke haben.


Große Schwierigkeiten hat mir damals vorallem das Ärmel einsetzten gemacht. Ich hatte nach Anleitung der Schneiderin den  Anspruch, dass die Schulternaht genau an der richtigen Stelle sitzen muss (was mir nicht einmal wirklich geglückt ist)... ich glaube ich würde das heute zwar besser hin bekommen, allerdings wäre es mir auch bei einer Fleecjacke garnicht mehr so wichtig und ich würde die Ärmel genau wie bei den Kindersachen einnähen...


Dass sich der Reisverschluss wellt und dass die Jacke entgegen der Anleitung oben einen Klettverschlusslasche hat, hat einen Grund:
Als ich den Reisverschluss an die Vorderteile gehoben habe, musste ich feststellen, dass er viel zu lang ist.
Was tun?
Nochmal los gehen und ihn kürzen lassen?
Die Schneiderin gab mir dann den Tipp (und ich bin mir bis heute nicht sicher ob ich da vielleicht nicht richtig zugehört habe...) man kann die Fleece ja beim einnähne dehnen, dann passt der Reisverschluss... das habe ich dann auch gemacht, mit dem Ergebnis das es sich furchtbar gewellt hat. Da mich dieser Reisverschluss eh schon den letzten Nerv damals gekostet hat, wurde er dann aber nicht nochmal neu eingenäht.


Erst viel später, als mein man die Jacke zum ersten Mal an hatte und es ihn an den Hals fröstelte, ist mir aufgefallen, dass der Reisverschluss garnicht zu lang war, sondern man hätte ihn einfach bis zur Kapuze oben einnähen müssen. Damit es meinen Mann jedoch nicht weiter friert und ich den Reisverschluss nicht doch nochmals einnähen muss, gab es eine Lasche mit Klettverschluss mit dem man das Halsteil der Kapuze schließen kann.


Den Stoff (insbesondere die Farbe) hat er sich übrigens selbst aus gesucht. So ist er, wenn er mit der Kamera auf z.B. Elchjagt geht, gut im Wald getarnt. Mein Fall ist die Farbe ja so garnicht, aber wenns ihm gefällt.


Das einzige was mir am Schnitt Fehmarn nicht so gefällt ist die Form der Kapuze irgendwie sitzt die nicht richtig, daher zieht mein Mann sie eigentlich auch nie wirklich auf (daher gibt es auch kein Bild dazu). Sonst gefällt er mir wirklich gut und ich hoffe, dass ich doch nochmal eine neue Variante für meinen Mann nähen darf; vielleicht als Sweetjacke oder als Pullover wenn er schon kein Bedarf mehr an Fleecejacken hat... dann vielleicht lieber ohne Kapuze.


 Marlenas Mütze, die ich bereits letzten Spätsommer genäht habe und hier schon gezeigt habe, passt tatsächlich immer noch. Den Pullover hat meine Oma als ich klein war für mich gestrickt und ich finde ihn gerade die Ost- oder Nordsee sehr praktisch, wenn es zwar warm aber zimlich windig ist.

Grüße Kaddaa

Freitag, 18. Juli 2014

Pause

Ich weiß gar nicht wie ich diesen Post anfangen sollen - ich bin in letzter Zeit im Job sehr eingebunden und bin dadurch, wenn ich Abends spät endlich daheim ankomme total ausgelaugt und will nur noch nichts tun.

Selbst zum Lesen von euren tollen Blogs fehlt mir der Ansporn. Normalerweise ist Blogslesen, Twitter, Forum lesen für mich sowas wie Entspannung aber momentan bin ich einfach  zu fertig und das finde ich super schade. Finde es sollte eigentlich nicht sein, dass einem die Arbeit so auffrisst und es gefühlt nix anders mehr gibt.

Das Finale vom Stoffwechsel konnte ich gar nicht richtig beachten - obwohl ich mir sehr auf dieses sehr gefreut habe. Für den letzten MeMadeMittwoch Post vor der Sommerpause hatte ich mir was überlegt aber zur Zeit bin ich so erschöpft, dass ich dazu keine Kraft aufbringen konnte.

Selbst zum Nähen kann ich mich nicht aufraffen und das ist eigentlich meine Art zu entspannen und den Kopf frei zu bekommen. Ich würde so gerne und habe x-Ideen aber mir fehlt die Kraft.

Kann momentan noch nicht abschätzen wann ich wieder zurück im normalen Alltag bin und wieder bloggen kann. Ich hoffe es dauert nicht mehr sooo lange.

Muriel

Mittwoch, 16. Juli 2014

meine Nähfreundinnen-Erinnerungsstulpen

Hin und wieder habe ich mit meinen beiden liebsten Nähfreundinnen virtuelle Nähtreffen. Das heißt wir telefonieren während wir am Nähen sind und senden uns dann auch gleich noch Fotos, woran wir gerade arbeiten.

Ich gebe zu ohne das Telefonieren käme man schneller voran, aber der soziale Aspekt wiegt das ganze wieder auf. Auf manch gute Idee wäre ich ohne die virtuelle Unterstützung der Beiden nicht gekommen.

So kam es, dass die liebe A. an einem Abend aus Jerseyresten sich süße gestreifte Stulpen genäht hat und mir auch gleich die Entstehungsfotos gesendet hat. Solche wollte ich auch haben. Zu meinem Glück war noch Jerseyrest übrig, welchen sie mir beim nächsten Nähtreffen mitgebracht hat.  Am liebsten hätte ich mich gleich an die Stulpen gemacht aber nur blau-weiß gestreift war mir irgendwie zu wenig. Zum Glück hatte meine liebste Mitbloggerin noch rote Nickyreste dabei, die sie mir netterweise vermacht hat. Kaddaa ist von uns beiden die "Bündchen"-Expertin (ich bin ja eher der Webstoffe-Typ) und hat mir dann gleich die Bündchen passend zugeschnitten.

"Leider" musste ich dann die eigentlichen Stulpen selber nähen :-) aber das habe ich gerade noch so geschafft.

Vielen Dank liebe Kaddaa und liebe A. für eure Spenden.


Für das exakte Stecken (bzw. dem Versuch) habe ich meine Gabelstecknadeln verwendet.


Muriel

Sonntag, 13. Juli 2014

Was tun mit Spitzenresten ...

... warum nicht einfach Stulpen nähen
Durch meine Panty Nähaktion habe ich einige Strech-Spitzenreste angesammelt, die eigentlich viel zu Schade zum wegwerfen sind. Ein paar davon habe ich jetzt in Stulpen verwandelt.

Das geht super schnell: Handgelenksumfang messen, Rechteck etwas kürzer als der Umfang zuschneiden und nähen (3fach Gradstich) - fertig.

Damit die Spitze nicht von der Maschine gefressen wird, verwende ich meine Gradstichplatte. Ich denke Stickvlies oder eine andere Unterlage würden auch funktionieren.

Ich trage die Spitzenstulpen gerne unter langarmigen Shirts. Sie haben zwar keinen wärmenden Effekt dafür sehen sie schick aus.

Muriel

Freitag, 11. Juli 2014

Wofür ein Stofflager doch gut sein kann ...

... es gibt Momente, da habe ich das Gefühl, dass ein kleineres Stofflager besser wäre und dann gibt es Moment wo ich merke, wie praktisch so was eigentlich ist.

So ging es mir vor kurzem als ich festgestellt habe, dass ich zu meinem Kostüm-Rock (vom Kostüm-Sew-Along) kein elegantes sommerliches Oberteil habe. Der Blazer war mir in dem Fall "too much".

Ausm Nähladen habe ich mir einen dunkelblauen Jersey besorgt und wollte daraus ein China-Shirt nähen. Schon nachm Waschen fand ich die Kombination aus dem Kostüm-Rock mit einem "schnöden" Jerseyshirt als nicht mehr elegant genug für den angedachten Businesstermin.

Fieberhaft habe ich nach einer Alternative Ausschau gehalten und habe diese sogar in meinem eigenen Stoffvorrat gefunden. Ich habe vor Ewigkeiten irgendwo ein Reststück gewaschene Seide gekauft, woraus ich mir mal eine lockere Bluse nähen wollte. Der Stoff hat einen leichten Glanz und passt farblich perfekt zu der dunkelblauen Satinpaspel vom Rock. Hätte ich auch gleich dran denken können.
Muss mir mal überlegen, wie ich einen besseren Überblick über meinen Stoffvorrat behalten könnte.

Wie macht ihr das?

Der weich fallende Stoff verlangt nach einem lockeren Schnitt und so habe ich mich, wieder einmal, an den Vogue Schnitt V8581 (Link siehe unten) gemacht.

Die letzten Male habe ich es mir leicht gemacht und den Ausschnitt mit Gummiband genäht. Das spart einem das Kräuseln. Dieses Mal sollte es ja ein Business-Shirt geben und so habe ich mir für die Variante mit einem Band am Ausschnitt entschieden.
Es kam mir gleich komisch vor, dass das Band nicht im schrägen Fadenlauf zugeschnitten wurde aber da es ja ein Vogue Schnitt ist und die sich normalerweise was dabei denken, habe ich an die Anleitung gehalten.
Im Endeffekt steht der Ausschnitt jetzt etwas ab weil sich natürlich das Band im geraden Fadenlauf nicht schön an den runden Ausschnitt legt - Argh ... hätte ich mal auf mein Bauchgefühl hören sollen. Da der Termin aber unmittelbar bevor stand musste, dass jetzt so bleiben. Beim nächsten Mal schneide ich das Band auf jeden Fall schräg zu.

Schnittmuster: Vogue V8581  - schon 3x genäht.
Material: gewaschene Seide
Änderungen: kurze Ärmel
Fazit: sehr einfach zu Nähen. Das Oberteil war schnell genäht, Passform auch sehr gut (gut bei einer so einfachen Tunika wär´s auch komisch wenn´s anders wäre). Ist was Schnelles für Zwischendrin.

Muriel

Sonntag, 6. Juli 2014

Stoffwechsel - Finale


Ach,  war das eine tolle Nähnerd-Aktion. Bin immer noch ganz hin und weg.

Wie FrauSiebenhunndertSachen und ein paar Andere schon geschrieben haben, hatte ich auch Respekt davor, meinen wundervollen Stoff anzuschneiden. Bin immer noch ganz fasziniert, wie es jemand Unbekanntes geschafft hat, einen so perfekt zu mir passenden Stoff rauszusuchen. Vielen Dank. Bin so gespannt, von wem ich diesen Stoff bekommen habe. Ich habe keine Idee, wer das gewesen sein könnte.

Für mein Stoffwechselkleid hatte ich zur Sicherheit erst ein grünes Punkte-Probekleid genäht, welches ich leider gleich am ersten Tag am Fahrradkorb erhängt und mir dabei ein Loch in den Tascheneingriff gerissen habe, und so wanderte das Probekleid auf den Flickenstapel.

Mein Stoffwechselkleidschnitt besteht aus einem Burda-Oberteilschnitt und einem Butterrick-Rock. Das Nähen ging recht schnell, immerhin ist es kein wirklich komplizierter Schnitt. Allerdings hat mich der Zuschnitt wegen des Musters wieder einiges an Nerven gekostet, aber die Mühe hat sich gelohnt.
So, jetzt erst einmal ein paar Bilder für Euch, und weil die Stoffwechselaktion eine so besondere Aktion ist, habe ich mich aus meiner heimischen Fotokammer (Flur :-)) begeben und draußen im Park Fotos für Euch gemacht.


An den Ärmeln und am Halsausschnitt habe ich eine dunkelblaue Samtpaspel vernäht. Diese hab ich gefunden, als ich auf der Suche nach einem Stoffwechselstoff war, und ich habe einfach mal 3m mitgenommen. .... und dann kommt mein eigener Stoffwechselstoff und passt perfekt zu der Paspel, wenn das mal nicht ein Zeichen ist. :-)

Normalerweise verwende ich zum annähen von Paspeln immer den nahtverdeckten-Reißverschluss-Fuß, weil die Paspel da so gut in der Schiene mitläuft. Bei dieser dicken Samtpaspel habe ich mal wieder den richtigen Paspelfuß verwendet.

Samtpaspel

Für das Futter habe ich zwei verschiedene Futterstoffe verwendet. Das Oberteil habe ich mit blauem Futter gefüttert, da dieses evtl. am Ausschnitt (z.B. beim Bücken) rausblitzen könnte, und beim Rockteil habe ich zu rotem Futter gegriffen.
Vor einiger Zeit hat mir eine liebe Näherin einige Meter rotes Futter geschenkt und dieses versuche ich nun nach und nach abzubauen. Also füttere ich alles was geht immer mit Rot. Auch das grüne Probekleid (Link siehe oben) hat ein rotes Futter.

Mich erinnert das Futterkleid an die Walt Disney-Version von Schneewittchen. Andere meinten, es sähe aus wie Superwoman. :-)
Schneewittchen oder Superwoman
Futter :-)

Ich fühle mich in meinem Stoffwechselkleid super wohl. Bin mir sicher, dass ich es oft tragen werde.

Schnitt:
Oberteil: Burda 122 (06/2011) - bereits in Blau und Braun genäht.
Rock: Kleid Butterick B4443 Hier meine Karovariante.
Material: Stoffwechsel-Baumwolle, rotes und blaues Futter, nahtverdeckter Reißverschluss, dunkelblaue Samtpaspel
Änderungen Oberteil: Änderungen wie bei Weihnachtskleid, sowie kurze Ärmel wieder mit Paspel, Aus dem U-Boot Ausschnitt wurde ein leicht eckiger Ausschnitt.
Änderungen Rockteil: Nahttasche hinzugefügt, Rockteil um ca. 8cm gekürzt. Reißverschluss in die Seite, hinteres Rockteil als ein Teil zugeschnitten
Fazit: Ich liebe mein Stoffwechsel Kleid. Den Schnitt habe ich bereits in drei weiteren Stoffen zugeschnitten. Ihr bekommt diesen Schnitt also noch öfters von mir zu sehen.

Diese Aktion war wirklich etwas ganz besonderes und ich freue mich sehr, dass ich dabei sein durfte.

Bei "normalen" Aktionen werkelt man so vor sich hin, fiebert eher weniger mit anderen mit. Jetzt bei der Aktion habe ich das Gefühl, dass wir Stoffwechslerinnen irgendwie ein bisschen näher zusammen gerückt sind. @FrauSiebenhundertsachen: vielen vielen Dank.

.... so und ich warte jetzt mal gespannt wer mir diesen tollen Stoff besorgt hat.

Hier der Link zu den anderen fantastischen Stoffwechsel-Teilnehmerinnen.

Muriel

Marine - Toni

Ihr werdet es nicht glauben ich habe (mal wieder) eine Toni genäht. Dieses Mal in Kurzarm, schließlich wird es ja endlich richtig warm.

Der Schnitt ist einfach klasse. Super bequem und sehr schnell genäht. Schönes Projekt für Zwischendurch. Gerade bei etwas anspruchsvolleren Kleidern mit viel Anpassungsbedarf nähe ich zwischen drin gerne mal ein schnelles Jerseyprojekt. So kann ich dann wieder voll motiviert an den anderen Projekte weiter arbeiten.

Außerdem hab ich für mich 2014 als Kleiderjahr aus ergoren und so komme ich meinem Kleiderziel immer näher. Wobei ich eigentlich daran gedacht hatte, mir Kleider aus Webstoffen zu nähen aber egal. Kleid ist Kleid.

Dieses Jahr habe ich eh eine Schwäche für dunkelblaue Stoffe und so ist mir die Toni-Version von Mamigurumi gleich ins Auge gesprungen. Ich hatte Glück und habe noch ein Stückchen des Anker Jerseys bei Dawanda ergattert. Meine Anker-Toni-Version hat kurze Ärmel und dehnbare Paspel.

Schnitt: Toni von Milchmonster - ich habe das Basiskleid mit Kurzarm genäht
Material: Anker-Jersey von Dawanda, dehnbare Paspel, roter Jersey (Rest von Toni Ver. 2)
Änderungen: Kurze Ärmel um 1,5cm verlängert, Rundhalsausschnitt tiefer gemacht. Beim nächsten Mal würde ich den Rundhalsausschnitt noch ein bisschen größer machen, gerade zu den Schultern hin.
Fazit: Brauche für den Sommer noch mehr kurzärmelige Toni´s.

Muriel


Freitag, 4. Juli 2014

Jerseyshirt - jetzt aber mal richtig.

Seit Jahren nähe ich mir meine Boleros (Fotos siehe unten) nach einem abgewandelten Oberteilschnitt von McCalls. Den eigentlichen Oberteilschnitt fand ich zwar sehr interessant aber der richtige Anlass bzw. Stoff hat mir bisher gefehlt. Jetzt endlich hat sich mir die Gelegenheit geboten die Variante A von M6284 zu nähen.

Nachdem sich alle Welt Streifenshirts näht, bevorzugt den tollen Burda-Schnitt (1/2014 122), wollte ich auch unbedingt ein Streifenshirt haben aber war / bin mir nicht sicher, ob das auch wirklich zu mir passt und habe mir zur Gewöhnung erst mal ein Shirt mit wenig Streifen genäht... steigern kann ich mich dann immer noch.
Jetzt im fertigen Zustand fremdel ich wirklich noch ein bisschen mit dem Streifen aber ich glaube es liegt auch an dem Schnitt - der ist so anders wie die Schnitte, die ich sonst nähe.


Der Schnitt sitzt sehr gut und meine Bedenken, dass beim Bewegen oder bücken was rutschen könnte ist völlig unbegründet.

Für ein Jerseyshirt dauert das Nähen einen Tick länger als gewöhnlich, da einige Teile zugeschnitten und genau markiert werden müssen aber die Mühe lohnt sich. Gerade die Streifen erfordern genaues arbeiten beim Zuschneiden und Stecken. Meine Gabelstecknadel (hier mehr Infos) haben mir gute Dienste geleistet.

Beim nächsten Mal werde ich die Naht unter der Brust entweder mit dem 3fach Gradstich der Nähmaschine nähen oder ganz langsam mit der Ovi machen... dieses Mal bin ich etwas zu schnell rüber gerauscht und so ging ein Teil des schönen Schnittverlaufs leider verloren.

An den Seiten habe ich jeweils 0,5cm weggenommen. Die Ärmel um 1,5cm verlängert und mit nur 1cm NZ genäht. Bei den Ärmeln war ich mir erst nicht sicher, ob ich diese wirklich auch aus dem Streifenjersey machen sollte irgendwie kam mir das dann zu unruhig vor aber mein blauer Testärmel passte überhaupt nicht zu dem Shirt also kam der wieder raus und der zweite Streifenärmel wurde angenäht.

Schnitt: M6284 von McCalls
Material: Streifenjersey von S+S, dunkelblauer Jersey vom örtlichen Stoffladen.
Änderungen: Seiten 0,5cm weggenommen, Ärmel 1,5cm verlängert und nur mit 1cm NZ genäht.
Fazit: Vielseitiges Schnittmuster mit viel Potential.

Die Variante C mit dem angedeutenden Wasserfallausschnitt könnte ich mir auch gut vorstellen. Leider ist der Schnitt durch den angedeutenden Bolero zu leger fürs Geschäft, so dass die Shirts wohl "nur" was für Privat sind.

... und hier die Boleros, die ich nach diesem Schnitt genäht habe.

http://nahtzugabe5cm.blogspot.de/2012/05/boleros-kann-frau-nie-genug-haben.html http://nahtzugabe5cm.blogspot.de/2012/02/neue-boleros.html
http://nahtzugabe5cm.blogspot.de/2013/04/jerseybolero-fur-mal-schnell.html http://nahtzugabe5cm.blogspot.de/2013/02/neue-liebe-shirt-und-bolero.html http://nahtzugabe5cm.blogspot.de/2011/12/modifizierter-mccalls-schnitt-bolero.html

Muriel

Mittwoch, 2. Juli 2014

MeMadeMittwoch: Fanö

So spät war ich schon lange nicht mehr dran beim MeMadeMittwoch. Heute morgen bin ich früh ausm Haus und erst eben wieder heim gekommen also Reihe ich mich heute mal ganz hinten an :-)

Heute trage ich meine zweites und wahrscheinlich auch letztes Fäno Shirt. Am Anfang war ich sehr begeistert von diesem Schnitt. Inzwischen ist mir der Schnitt zu locker geschnitten, ich mag es eher körperbetonter.

Das Shirt habe ich 2011 genäht. Der Jersey ist sehr dünn und deswegen muss ich immer noch ein Trägershirt drunter tragen.

Hier der Link zu dem ursprünglichen Post: Fanö Nr. 2

Schnitt: Fäno von Farbenmix
Material: Jersey
Änderungen: siehe Fanö Nr. 2 Link
Fazit: Inzwischen ist es kein Schnitt mehr für mich. Ist mir zu sportlich.

Hier der Link zu den anderen MeMadeTeilnehmerinnen.

Muriel


Dienstag, 1. Juli 2014

Knoten im Hirn - Burda - Shirt

Nachdem ich über ein Jahr lang  ein Burda Shirt Schnitt angehimmelt habe, nämlich den Schnitt 113 2/2013 habe ich endlich einen dafür geeigneten Jersey gefunden.

Das raffinierte an dem Schnitt ist der kleine "Wasserfall" - dieser jedoch macht die Stoffsuche auch so kompliziert. Der Jersey dafür sollte nicht zu schwer sein, ansonsten könnte der Ausschnitt auf Grund des Gewichtes leicht ausleihern. Im Urlaub bin ich mit Mann zufällig an einem Stoffladen vorbei gekommen.

Als erstes habe ich den Schnitt mutig gleich mal ein ganzes Stück gekürzt. Die Taille hat ausnahmsweise sogar mal gepasst, sonst muss ich bei Burda die Taille immer ein Stück nach oben versetzen. Bei den Ärmeln war ich mir wegen der Lange nicht sicher und habe diese erst mal als lange Ärmel zugeschnitten. Genäht war es dann doch zu viel Muster und ich habe die Ärmel kräftig gekürzt.

Die knappe Burdaanleitung war dieses Mal sehr kryptisch und ich war froh, dass ich auf das Fototutorial von Smila gestoßen bin. Damit habe ich auch endlich verstanden habe, was Burda mir versucht zu sagen. @Smila: vielen Dank für das tolle Tutorial.

Bis auf die Herausforderung des Wasserfalls ließ sich das Shirt sehr schnell nähen. Für den unteren Saum habe ich nach x-Jahren mal wieder einen Ovi-Rollsaum verwendet.

Stoff für dieses Shirt sollte sehr leicht sein. Der Wasserfall zieht doch arg nach unten. Beim nächsten Mal würde ich bei dem Wasserfallteil ein bißchen Breite wegnehmen.

Schnitt: Burda 113 2/2013
Material: sehr dünner weich fallender bedruckter Viskose-Jersey von Hilco
Änderungen: Ausschnitt mit Nahtband verstärkt, kurze Ärmel anstatt lange, Shirt um 12cm gekürzt, Ovi-Rollsaum.
Fazit: Das Shirt ist schön figurnah geschnitten und macht ein schönes Dekolletee. Wenn mir das nächste Mal ein ähnlicher Jersey über den Weg läuft, nähe ich mir gleich noch eine Version, jedoch mit einem schmalleren Wasserfall.

Meine Schwester kam während dem Nähen vorbei und war drauf und dran das, so gut wie fertige, Shirt zu entführen. Werde es wohl sehr gut im Schrank verstecken müssen.
Es gibt nämlich einige meiner Stücke die habe ich nur einmal für Blogfotos angehabt und dann sind  diese Stücke auf mysteriöse Art und Weise verschwunden und tauchen (irgendwann) später wieder bei meiner Schwester auf.... sehr merkwürdig. Bei Kaufklamotten hatte sie ja immer noch eine Ausrede, dass sie sich das Kleidungsstück auch gekauft hätte aber bei meinen eigenen Einzelstücken funktioniert ihre Argumentation doch nicht ganz so gut :-) Aber einer Schwester, die einem mit den tollsten Backwaren versorgt, kann ich einfach keinen Wunsch abschlagen.


Muriel
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