Donnerstag, 29. September 2011

Chiffon Kleid oder ein UFO geht zu Ende... endlich :-)

Fast hätte ich demnächst den einjährigen Geburtstag meines ersten UFOs feiern können, da aber auch meine liebste Nähfreudin inzwischen alle ihre UFOs abgearbeitet hatte, hatte ich ja quasi keine Ausrede mehr ... vor allen Dingen, da ich sie immer aufgemuntert habe an ihren UFOs weiter zu arbeiten.


Schnitt: Burda 101 06/2010
Stoff: Chiffon aus einem Lagerverkauf
Änderungen: kein Paillettenband, kein Reißverschluss stattdessen ein Bändel zum im Rücken binden, knielanges Futter.
Fazit:  kurz und knapp ...den Schnitt nähe ich wahrscheinlich nicht mehr. Hat mich zuviel Nerven gekostet.

Das Kleid hat laut Burda nur 2 Schwierigkeitspunkte und so habe ich mir vor einem Jahr gedacht, so schwer kann das ja nicht sein. An eine 2 1/2 oder sogar 3 hätte ich mich nicht getraut. Damals konnte ich auch noch nicht anhand eines Schnittes sehen wie schwierig dieser für mich wirklich ist und dass Chiffon schwierig zu nähen ist wusste ich auch nicht.
Schon der Zuschnitt war nervenaufreibend, da der Chiffon immer wieder flüchten wollte und markieren mit Kreide ging erst recht nicht. Später bin ich dann darauf gekommen, dass es viel einfacher ist wenn ich auf den Tisch ein Bettlaken lege und so verhindere, dass der Chiffonstoff flüchten kann ... dann das Falten legen, ich weiß zum Glück nicht mehr wie lange ich damit gekämpft habe und ohne die Hilfe der lieben E. hätte ich wohl schon an der Stelle aufgegeben. So ging es langsam weiter und der Herbst kam ... die Chance für mich das Kleid "fallen zulassen" im Herbst brauche ich doch kein luftiges Sommerkleid.
Deshalb ging es erst jetzt weiter .... und das Ergebnis ist okay. Zitat meiner liebsten Nähfreundin "Das ist ja gar nicht so schief wie ich´s in Erinnerung hatte!" ... Na, vielen Dank :-)

Dienstag, 27. September 2011

Hochzeits-Gast-Kleid: Jetzt mit passendem Seidenschal und Tasche

Es tut mir ja wirklich leid, dass ich Euch schon wieder das Hochzeitsgastkleid zeige ... aber eine ganz liebe Freundin (nämlich die, die den Ex-Wickelrock von mir bekommen hat) hat mir einen passenden Seidenschal gemacht, der zu beiden! Vogue V1102 Kleidern passt. Ich freue mich ja so *hüpf*

Liebe J. vielen vielen Dank auch für das andere Geschenk.

V1102 - Batikstoff

V1102 - blaue Seide
... und weil ich dann grad so gut gelaunt war, habe ich mir gleich noch eine passende Clutch genäht. Eigentlich wollte ich  nur einen Clutch - Schnitt testen und dabei meine Stoffreste verwerten und dann viel mir plötzlich auf wie praktisch so eine Wendetasche ist.


Montag, 26. September 2011

Die Schneiderin und Ich: Der Beginn

Nähtasche
Seit ein paar Monaten geht´s einmal wöchentlich mit meiner Lieblingsnähfreudin zum Nähtreff. Wir sind dort eine bunt gewürfelte Truppe, wobei wir beiden meistens die Ältesten (ausgenommen die Schneiderin) sind. Schätze die Schneiderin ist nur ein paar Jährchen älter wie wir. Wer sich jetzt ein altes Mütterchen vorgestellt hat, liegt also falsch.

Wir beide fallen wöchentlich mit recht großen Taschen dort ein. Wobei ich die ungekrönte Riesentaschenkönigin bin, keiner hat ein Größere (ich werde wohl nochmal ein Bild von der Tasche machen müssen, man sieht gar nicht die gigantischen Ausmaße) :-)  Liegt vielleicht auch dran, dass wir beide immer gleich mehrere Projekte anschleppen und dann summiert sich das benötigte Material (Stoffe, Schnitte, Folie, Faden, Reißverschlüsse ...) schnell mal. Die Anderen im Kurs beschränken sich immer "nur" auf ein Projekt ... wir neigen da eher zum "gesunden" Größenwahn und brauchen gleich mehrere "Pferde" im Stall :-)

Nein, es ist eher so, dass ich früher ohne die Schneiderin nähen nach dem Learing-by-Doing Prinzip praktiziert habe und mittlerweile bekomme ich einen Einblick davon wie es eigentlich gemacht werden sollte.
Früher habe ich so nach dem Motto genäht: "Das ist kein Nähfehler das ist Design" und inzwischen jetzt ich stelle fest, dass wenn ich meiner Sache nicht 100%ig sicher bin mache bis zum nächsten Treffen an dem Stück nicht mehr weiter. Schon schlimm, früher hätte ich einfach weitergenäht und jetzt bin ich gehemmt. Was eine Schneiderin und ist sie noch so nett, verursachen kann :-)
Das hat dann jedoch den kleinen Nachteil, dass ich ja dann den Rest der Woche nichts mehr zum Nähen habe. Aus dem Grund muss ich ja quasi mehrere Projekte gleichzeitig haben. Nicht, dass ich noch Entzugserscheinung bekomme. Hier seht das ist für mich ein ganz gefährlicher Kreislauf.
Ich bin sehr froh regelmäßig jemand vom Fach live vor Ort zu haben, der mir noch Tipps und Tricks zeigen kann. Im Internet findet man zwar schon vieles aber mir hilft meistens der persönliche Kontakt besser weiter. .. bzw. Internetanleitungen kann man auch kreativ auslegen … wenn eine Schneiderin einem über die Schulter schaut ist man schon eher gehalten es richtig zu machen.
Mittlerweile können wir die möglichen Antworten der Schneiderin recht erfolgreich erraten... so sagt sie zum Beispiel gerne: „erstmal Reihen“, „Saum mit der Hand nähen“, „Bügeln“ …  Ach, wie gerne würde ich mal hören, den Rocksaum kannst Du mit der Nähmaschine nähen  ... aber nein ... alles immer per Hand *schluz*
Weil ich bei der wunderbaren Schneiderin inzwischen einige für mich neue Kniffe und Tricks kennengelernt habe, dachte ich mir ich fange mal eine neue Reihe an“ Die Schneiderin und ich“.

Teil 1 "Untersteppen" gibt es demnächst.


PS. Die Erfahreren unter euch wundern sich vielleicht über meine Anfänger-Tipps und Tricks, ich versuche aber wenigsten unterhaltsam zu schreiben :-)



      Samstag, 24. September 2011

      Fanö Nr. 2

      Endlich ist auch mein zweites T-Shirt Fanö von Farbenmix fertig geworden.

      Dieses Mal habe ich einen dünneren, weniger dehnbaren Jersey verwendet. Der Jersey hat sich aber ganz schön gerollt ... der teuere Jersey vom ersten Fanö ließ sich da schon deutlich besser verarbeiten.

      Oben an der Seite habe ich je 2,5cm weggenommen und es hätte noch ein Tick mehr sein können. Insgesamt aber habe ich an der Seite (unterm Arm nach unten) etwas mehr Luft gelassen, da der Stoff ist leicht durchsichtig und ich deshalb immer noch ein Shirt darunter tragen sollte.

      Die falsche (grüne) Paspel habe ich nach der Anleitung von Hausmaus genäht.
      Fanö Nr. 1 habe ich hier schon gezeigt.

      Fanö Nr. 2

      Freitag, 23. September 2011

      Bin beschenkt worden *freu*

      Ach, ich freu mich ja so. Meine liebste Nähfreundin hat mir einfach so einen Geldbeutel genäht. Sie hat momentan schon eh wenig Zeit für sich selber und dann opfert sie noch einfach so ihre wertvolle Zeit für mich. *freu*

      Wenigstens konnte ich ihr beim Bügeln und ein paar anderen Kleinigkeiten während dem Nähen helfen aber trotzdem ... finde es super nett von hier.

      Hier seht ihr den hübschen Geldbeutel. Passend zu meinem Kameragurt und Fotobella, so hat der Reststoff noch eine tolle Verwendung gefunden.

      Außen

      Innen

      Den Schnitt hatten wir von hier. Dort gibt es auch noch andere interessante Tutorials. @Bozontee: Vielen Dank für das Tutorial.

      Eine kleine Änderung habe ich mir gewünscht nämlich zwei zusätzliche große Fächer hinter den Kartenfächern bzw. hinter dem Reißverschlussfach. Der Schnitt ist echt toll und simple. Beeindruckend fand ich, dass man keine x-verschiedenen Schnitteile benötigt, sondern alle Schnittteile die gleiche Größe haben, dies macht das Zuschneiden sehr einfach. Später werden ein paar der Schnittteile für die Kartenfächer in der Mitte geteilt.

      @allerliebste Nähfreundin: manchmal weiß ich nicht warum ich Dich verdient habe. Fühl Dich gedrückt.  Vielen vielen Dank :-)

      Geht es auch manchmal auch so, dass ihr euch über selbstgemachte Geschenke riesig freut?

      Update Sommer 2015:
      Inzwischen hat mich der Geldbeutel ca. 4 Jahre begleitet. Dabei haben wir viel zusammen erlebt, haben andere Kontinente besucht und noch vieles mehr. Leider muss ich nun Abschied nehmen. Der Stoff ist an einigen Stellen fadenscheinig geworden. Eine neuer Geldbeutel muss her.

      Mittwoch, 21. September 2011

      MeMadeMittwoch: Empire-Oberteil



      Schnitt: Burda 03/2007 120

      Stoff:  Weißer Stoff mit schwarzen Punkten aus der Restekiste, dunkelrotes Samtband, nahtverdeckter Reißverschluss, komplett gefüttert.

      Fazit: Einfacher und schneller Schnitt, nähe ich bestimmt noch mal. Ich mag ja eh alles mit Empirelinie ... da drückt dann nichts :-) Die Abnäher durfte ich, wie immer bei Burda, noch versetzen bevor es gepasst hat. Das Oberteil ist schon länger fertig aber irgendwie hatte ich es noch nicht mittwochs an. Eigentlich trage ich nichts schwarz-weißes, weil es nicht zu mir passt aber mit dem Samtband geht es doch, finde ich.


      Während dem Nähen habe ich schon mal hier über das Top geschrieben / Foto gezeigt.


      Montag, 19. September 2011

      MeMadeTagebuch: Fazination

      Dieses Mal weiß ich wirklich nicht, wie ich anfangen soll ohne "komisch" zu klingen....aber ich denke ihr anderen Kreativen könnte, dass bestimmt nachvollziehen.

      Immer wieder fasziniert es mich was ich bereits nähtechnisch geschafft habe, jemand der eher nicht kreativ ist und z.B. lieber Sport treibt oder ähnliches kann das vielleicht nicht verstehen. Früher hätte ich sowas nicht geschafft bzw. ich hätte mir nie zugetraut ein Kleid oder ähnliches zu nähen.
      Meine Freundinnen waren schon immer kreativ, nur irgendwie egal was ich probierte irgendwie lag es mir einfach nicht.... Nie hätte ich von mir gedacht, dass ich auch mal schaffe meine Kreativität „rauszulassen“. Hatte eher das Gefühl., dass ich mir nur gewünscht habe kreativ zu sein aber einfach dafür keine Veranlagung habe.

      Bis ich vor knapp einem Jahr durch Zufall aufs Nähen kam. Bis zu dem Zeitpunkte hatte ich selber nicht erkannt welche kreativen Fähigkeiten bzw. Ausdrucksmöglichkeiten in mir stecken. Ich habe es wohl immer nur mit den falschen kreativen Themenfeldern probiert. Z.B. Malen: Das ist mir immer eher schwer gefallen aber beim Nähen geht es mir nicht so. Klar, gibt es immer wieder schwierige Stellen aber schwer gefallen ist es mir trotzdem nicht.

      Mir geht es nicht darum anzugeben oder irgendwie Lob einzuheimsen ... ich bin nur selber von mir fasziniert. Ihr anderen Näherinnen, Strickerinnen, Scrapbookerinnnen etc, könnt das vielleicht recht gut nachvollziehen.

      Nachm Nähen schaue ich mir manchmal meine Werke an und kann es nicht glaube, dass ich das mit meinen eigenen Händen geschafft habe. Ja, ich finde manchmal darf man ruhig selber stolz auf sich sein.
      … da kann es dann schon mal vorkommen, dass ich um 1:30Uhr nachts noch schnell das neue Abendkleid anziehe und ganz stolz durch die Wohnung an den ver. Spiegeln vorbei laufen. Bin mal gespannt auf das was mir noch unter der Nähmaschine hervor schlüpf.


      Fazit: ... irgendwie vermute ich immer mehr kreatives Potential in anderen als in mir selbst.


      Meine anderen MeMadeTagebuch Einträge findet ihr hier.

      Samstag, 17. September 2011

      Nähfragezeichen Nr. 5: Müsst ihr Schnitte ändern.

      Hier meine Antwort aufs Meikes Nähfragezeichen
      Müßt ihr Schnitte ändern?
      Alles gut und einfach so anziehen oder Schnitt ändern, Schnitt selbst konstruieren oder Teil für die Tonne? Wie schauts bei Euch aus. Gehört ihr zu den Glücklichen, die ihre Schnittmusterfirma gefunde haben und Schnitt ohne zu ändern, einfach abpausen, zuschneiden und nähen können oder müßt ihr Hand anlegen und selbst mehr oder weniger am Schnittmuster basteln. 
      Verratet uns doch Eure favorisierten Firmen (und sagt, welchem Figurtyp ihr entsprecht), Eure Tricks und Geheimnisse, um Schnitte passender zu machen, Bücher, die Euch lehrten oder Weisheiten, wie man beim Nähen für sich selbst gelassen bleibt.

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      Gute Frage...welcher Figurtyp ich bin …. Na, Du stellst Fragen. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Falls sich jemand damit auskennt fände ich es interessant zu erfahren, was ich bin.

      Ich glaube, ich kann mich zu den Glücklichen schätzen, die zwar in der Regel etwas ändern müssen aber von größeren Änderungen verschont sind. Wenn es denn Schnitt nicht in meiner Größe 34/36 gibt, warte ich bis ich einen ähnlichen Schnitt in meiner Größe finde. Ich habe aber schon selber öfters von der Problematik im Zusammenhang mit Schnitten und schönen weiblichen Rundungen gehört und kann es deshalb gut verstehen, dass da Frust aufkommt.

      Ich musste bisher an jedem Burda-Schnitt etwas ändern. Z.B. Abnäher verlegen (eigentlich immer), kürzen (auch immer), seitlich Weite wegnehmen aber so kleine Änderungen sind ja nicht das Problem. Ach, ja nicht zu vergessen … Ärmel am Oberarm verbreiten. Da klettert man regelmäßig um fit zu bleiben und dann werden plötzlich die Oberarme dicker, so war das eigentlich nicht gedacht.

      An das Konstruieren von Schnitten habe ich mich bisher nicht getraut bzw. noch nicht den Bedarf gehabt. In meiner Schnittsammlung habe ich bisher alles gefunden.

      Bei passformsensiblen Schnitten klebe ich meistens erst den auf Baumarktfolie abgepausten Schnitt zusammen und schaue wie es an meiner Schneiderpuppe (selbst hergestellt mit Klebeband) sitzt, falls Änderungen notwendig sind kann ich sie gleich einzeichnen und ärgere mich später nicht nach dem Zuschneiden. Ich finde meine Schneiderpuppe für solche Anpassungen als sehr praktisch, damit ist das Verlegen von Abnähern bzw. Anpassen ein Kinderspiel. Rechnerisch und mit Lineal würde bei mir da wahrscheinlich nichts tragbares raus kommen.

      Von den Vogue-Schnitten bin ich bisher begeistert … die passen eigentlich immer auf Anhieb. Ich hab halt eher einen Vogue- als einen Burdakörper *hüstel*. McCalls, Simplicity, Knip und Onion habe ich bisher noch nicht genäht.

      @Meike: Irgendwie hatte ich mit dieser Frage gerechnet.

      Meine anderen Näh-Fragezeichen Antworten sind hier zu finden.

      Freitag, 16. September 2011

      Fotobella - Teil 5 Fazit

      So jetzt gibts mein Fazit, vielen Dank, dass ihr solange durchgehalten habt.
      Die anderen Teile meiner Fotobella-Entstehungsgeschichte sind hier zu finden.

      Fotobella mit dem Wechselklappen

      Schnitt: Fotobella von Farbenmix

      Vlieseline:

      Außentasche:
      • S 520: statt diesem würde ich beim nächsten Mal lieber S 320 verwenden.
      • 2cm dickes No-Name-Vlies. Das war okay aber ich würde beim nächsten Mal das Futter der Außentasche lieber mit einem dünneren vielleicht nur 1cm dicken Vlies füttern, einfach, dass die Tasche nicht so dick wird.
      Innentasche:
      • das 2cm Vlies wurde jeweils doppelt verwendet.... Die Kamera ist in der Innentaschen so gut gepolstert, dass ich auch mal ohne Bedenken ohne die Außentasche losziehen würde. Die Seitentaschen der Innentasche habe ich mit S 320 gefüttert. würde ich wieder so machen.

      Weitere tolle Fotobellas-Links habe ich hier gesammelt.

      Fazit:

      Ich hab´s geschafft ... endlich ... Klasse an der Außentasche finde ich die Seitentaschen, die ich für Sonnenbrille, Schlüssel und Handy verwende außerdem die Tasche für den Objektivdeckel und die große hintere Tasche. Der Kunstlederboden der Fotobella hat sich schon mehrfach bewehrt ... ist mir früher nie aufgefallen, wie bodennah ich mich beim fotografieren manchmal aufhalte : -)

      Was mich persönlich ein wenig stört ist die Steifheit der Außentasche aber daran bin ich ja selber Schuld. Außerdem ist mir durch die Tasche aufgefallen, dass ich seit längerem keine Alltagstaschen mehr mit Reißverschluss verwendet habe, sondern nur Taschen zum Zuziehen oder ähnlichem schnellen Verschlüssen. Der Reißverschluss stört mich einfach ... bei meinen anderen Taschen sehe ich durch die größere Öffnung wesentlich mehr. Bei der Fotobella ist es oft ein stochern im Dunkeln.

      Dies ist auch meine erste Tasche seit Jahren mit einer Trägerlängenverstellung und ich muss sagen, dass ist wirklich praktisch.
      Die beiden genähten Klappen für die Außentasche habe ich ehrlicherweise noch nie verwendet. Mir ist schon der Reißverschluss im Weg .. und dann noch vorher eine Klappe öffnen .. schade, dass mir das nicht vor dem Nähen der Klappen eingefallen ist aber ich wollte es ja unbedingt probieren. Naja, jetzt bin ich schlauer.
      Die Innentasche finde ich durch die zusätzlich angebrachten Taschen und den Henkel genau richtig für mich.

      Beim nächsten Mal würde ich den Reißverschluss an der Außentasche weglassen und mir eine andere, für mich praktischere, Lösung suchen. Wahrscheinlich eher so wie die Kameratasche von Mann.

      Komischerweise weigert sich "Mann" meine hübsche Fotobella zu tragen .. ich verstehe "gar nicht" warum. Deshalb verwendet er eine Bundeswehrtasche als Kameratasche. Meine Innentasche passt super rein und durch die dicke Fütterung der Innentasche habe ich keine Bedenken, dass die Kamera Schaden nehmen könnte.

      Vielen Dank für´s Motivieren und Kommentieren.

      Männer Kamera Tasche

      Fotoballa Innentasche
      Anmerkung Juni 2015:
      Als Kameratasche war die Fotobella bei mir nicht lange im Einsatz, abgesehen von der für mich absolut ungewohnten Stoff-Farb-Kombination (Keine Ahnung was mich damals geritten hat :-)). War mir die Reißverschlussöffnung zu klein, die Kamera mal schnell raus zuholen oder sonst was in der Tasche suchen war nicht drin. 
      Die (Wechsel-)Klappen habe ich gar nicht verwendet. Zwei Urlaube lang habe ich die Tasche verwendet und dann nicht mehr. 
      Die Innentasche fand ich dagegen sehr praktisch und diese habe ich noch lange verwendet, bis bei mir weitere Objektive eingezogen sind und die Innentasche zu klein wurde.

      Mittwoch, 14. September 2011

      Me Made Mittwoch: Bunt gehts in den Herbst

      Wichtig: Wer geht zum Bloggertreffen am 07.11 nach Berlin und kommt aus Baden-Württemberg? Ich würde gerne hin aber alleine ist mir der Weg zu weit.

      Zurück zum eigentlichen Thema: Heute gibt´s mal etwas mehr Farbe von mir. Ich liebe diesen Cordstoff ...so schön bunt und deshalb so gut zu kombinieren.

      Schnitt aus der Burda 07/2008 Mod.113. Sehr schöner gerader Schnitt mit breitem Bund (sieht man leider nicht auf dem Foto) und sehr praktischen Taschen. Den Schnitt habe ich bereits zweimal genäht.

      Dieser Rock ist allerdings ohne Futter genäht und der krabbelt leider ganz furchtbar. Der extra genähte Unterrock bringt nicht viel außer, dass dadurch aus dem  nach Oben krabbeln ein umdrehen des Rockes geworden ist. D.h. der Rock dreht sich und plötzlich sind die Taschen hinten.

      Naja, ich habe daraus gelernt, dass es für mich besser ist, dass ich den Schnitt immer füttern sollte.

      Auf dem unteren Bild kann man die Farben und die Taschen besser erkennen.



      Zu den anderen Me-Made-Teilnehmerinnen geht es da lang:


      Ach ja, wie schon geschrieben sind endlich die passenden Keilabsatzschuhe für mein Hochzeitsgastkleid angekommen. Hätte nie gedacht, das Keilabsätze so bequem sind. Ich brauch dringend noch mehr davon. @Frau Neu: extra für Dich ein Schuhbild. 
      Im Tageslichts sind die Schuhe noch einen Tick heller. Ich schätze auf der Hochzeit gibt es dann hoffentlich noch ein paar Ganzkörperbilder von mir mit den Schuhen, dem Haar-Blumen und wenn ich es zeitlich schaffe der passenden Tasche.
       

      Montag, 12. September 2011

      Hochzeits-Gast-Kleid: Endlich fertig

      Die anderen Teile der Hochzeits-Gast-Kleid-Entstehungsgeschichte gibt es hier.

      Hier kann man den Batikstoff recht gut sehen
      Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass ich solange brauche dieses einfache Kleid zu nähen aber die reine Nähzeit war auch nicht das Problem, sondern eher meine zeitliche Organisation. Außerdem "musste" ich zwischendrin noch schnell die beiden Wolken-Tanktops, einen Wickelrock, die Fotobella nähen und hatte sogar noch etliche private Verpflichtungen :-).


      Für den unteren Saum habe ich dieses Mal überhaupt nicht solange gebraucht wie beim letzten Mal. Schätze mal max. eine Stunde mit Stecken und Nähen. Schrägbänder nähe ich immer in zwei Schritten an. Ich weiß es gibt Leute, die das in einem Rutsch können aber ich gehöre leider nicht dazu.

      Zurück zum Kleid: Als dann unten das Schrägband dran war sah das Kleid oben sehr leer bzw. langweilig aus. Also nochmal zurück zum Nähladen und ein Satinband für unter die Brust gekauft.

      Bei Dawanda bin ich durch Zufall auf einen Shop gestoßen, der Blumenhaarschmuck verkauft. Das hat mir gleich gefallen aber ich war mir unsicher welche Farbe am besten passen würde. Also habe ich ein Foto vom Stoff an den Shop geschickt und 30min hatten wir meinen persönlichen individuellen Haarreif zusammengestellt. Ich bin wirklich begeistert und deshalb hier mal unauffällig der Link zum Shop.

      Blumenhaarreif
      Schaut euch das an! Haben die Blumen nicht exakt die Farben vom Kleid. Ach, die Kombi gefällt mir so gut.

      Infos zu Schnitt habe ich bereits hier zusammen gefasst. Der Schnitt ist wirklich sehr empfehlenswert.

      Meine Cousine (zu deren Hochzeit ich eingeladen bin) hat nun verkündet: (Zitat von ihrer Hochzeitseite): „Think "dressy" casual. So for the men, khakis or dress pants with a button down or polo shirt, and for the ladies, a sundress, or skirt or pants with a blouse. The wedding will be held outside--just something to keep in mind if you plan on wearing heels.”

      Scheint ja also eher eine lockere Feier zu sein.

      Zum Glück hat sie jetzt noch einigermaßen rechtzeitig erwähnt, dass die Hochzeit draußen (also mit Rasen unter den Füßen stattfindet) ... hatte schon geplant meine ganz hohen eleganten Highheels mit sehr schmalem Absatz mitzunehmen, ich glaube ich wäre bei der Hochzeit ständig im wahrsten Sinne des Wortes im Boden versunken. Jetzt warte ich auch meine Keilabsatz-Schuhbestellung und hoffe, dass wenigstens ein Paar dabei ist, welches zu dem Kleid passt. Drückt mir die Daumen.

      Samstag, 10. September 2011

      Nähfragezeichen Nr 4: Planvolles, saisonales nähen

      Hier meine Antwort aufs Meikes Nähfragezeichen
      Planvolles, saisonales Nähen?
      Näht Ihr nach Lust und Laune das, was gerade im Kleiderschrank fehlt oder Euch als Inspiration über den Weg gelaufen ist, oder bereitet Ihr Euch (mehr oder weniger) systematisch auf die nächste Jahreszeit vor und erstellt eine kleine Kollektion? Ich bin ja eher irritiert, wenn ich im Hochsommer nach Wintermänteln Ausschau halten soll und dabei Spekulatus knabbern könnte. Aber wenn man selbst produziert, könnte man ja durchaus planvoll vorgehen, schließlich braucht alles seine Zeit. Wie haltet ihr es mit dem planvollen Nähen?
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      Ich geb´s zu .. ich habe keinen Plan. Ich nähe nach Lust und Laune. Mal ist es ein Schnitt, der mich anspricht und sofort genäht werden muss, mal ist ein es ein Stoff. Ich finde es toll, wenn andere sich eine ganze Kollektion ausdenken und nähen aber ich bin nun mal nicht so planvoll. Trotzdem nähe ich mir eigentlich nur Kleidungsstücke, die ich dann in der Jahreszeit anziehen kann. Ein neu genähtes Stück einfach ungetragen in den Schrank legen ... nee, dass wäre nichts für mich.

      Für diesen Winter weiß ich nur, dass ich die Johanna nochmal nähen möchte und hoffentlich mit meiner Hose weitermache. Außerdem könnte ich hätte ich gerne  noch einen Stufenrock mit Unterrock und ein warmes Kleid.

      Mir geht es da ähnlich wie Meike, dass es mir mehr um das herausfinden meines Stiles geht als um Jahreszeiten.

      So hier der Link zu den anderen Nähfragezeichenteilnehmerinnen:


      Freitag, 9. September 2011

      Vogue V1102 - Nachtrag

      V1102
      Mir ist gerade aufgefallen, dass ich das Voguekleid zwar schon mal gezeigt habe (nämlich hier) aber noch nichts zum Schnitt geschrieben habe. Die Bilder habe ich mal frecherweise aus meinem ursprünglichen Post übernommen.

      Hier nun die Infos:

      1. Schnitt: Vogue V1102

      2. Stoff: blaue Seide vom Schweden 2,6m , Schrägband mit Blümchen, nahtverdeckter Reißverschluss.

      3. Vorgenommene Änderungen: keine Propellerschleife aufm Rücken. Wie sagt Cat schon so schön ..."ich bin ja schließlich kein Hubschrauber". Eigentlich wollte ich den Rock knapp überm Knie enden lassen aber im Endeffekt hat mir dann doch die klassische 50er Jahre Länge trotz meiner Stummelbeinchen gefallen. Habe noch ein Schrägband unten am Saum hinzugefügt und Beuteltaschen in die Seitennaht genäht.

      Dies war mein erster Vogue Schnitt und ich muss sagen, ich musste keine einzige Änderung vornehmen: Oberteil, Rückenteil ... alles hat auf Anhieb gepasst. Im Gegensatz dazu darf ich an Burdaschnitten mich immer verkünsteln, bis es endlich passt. Somit steht für mich für mich fest, ich habe eher einen Vogue- als einen Burda-Körper. *hüstel* 


      V1102
      Das Kleid ist schnell genäht (ja, ich weiß, dass glaubt man gar nicht wenn man es so sieht). Was wirklich ewig gedauert hat, war das annähen des 4,8m Schrägbands am unteren Saum. Hätte ich vorher gewusst wie groß der Saumumfang ist, hätte ich wohl nicht damit angefangen :-) Wollte mit dem Schrägband eigentlich noch was anders nähen und hatte einfach mal so 5m bestellt. Ja, mit dem kläglichen 20cm Rest kann ich nicht wirklich was anfangen.

      Das Kleid lässt sich mit Bolero oder einem Jäckchen auch gut einfach mal so tragen. Dann ist der große Rückenausschnitt verdeckt.

      Das Kleid zieht auf jeden Fall die Blicke auf sich, da es gar nicht zu dem momentanen Stil mit immer weniger Stoff passt. Viele konnten gar nicht glaube, dass es nicht gekauft ist.

      Ich werde den Schnitt bestimmt noch mal nähen. Muss nur noch den passenden Stoff finden.

      Zu sehen gibt´s das Kleid auch bei: Cat, dreamtosew und tessuti ...

      Nachtrag: ... und ja inzwischen auch bei mir und Pauline, die das Kleid ganz ohne Vogue Schnitt genäht hat.

      Mittwoch, 7. September 2011

      MeMadeMittwoch: Regentropfen

      Heute soll es ja noch kälter bei uns werden ... wo ist nur der Sommer hin ?! Aber ein langes Oberteil ziehe ich im Sommer! jetzt nicht auch noch an .... soweit kommt es noch...



      Das Regentropfenjäckchen war mal ein T-Shirt. Habe es in der Mitte aufgeschnitten und auf der einen Seite noch Regentropfen aus Cordstoff aufgenäht. Die Idee habe ich bei MeinMorgenstern entdeckt (dort gibt es auch in kleines Tutorial dafür). @Eni: vielen Dank für die tolle Idee.


      Update:

      Nachdem ich festgestellt habe, dass es heute viel zu kalt ist um ohne Jacke das Haus zu verlassen. Habe noch meine Johanna (Schnitt von Farbenmix) angezogen. Infos zu meiner Johanna-Version gibt´s demnächst.



      Zu den anderen Me-Made-Teilnehmerinnen geht es da lang:

      Montag, 5. September 2011

      Stuhlbezug ... vom hässlichen Entlein zum Schwan.

      Von meiner Oma habe ich nicht nur die alte Dürkopp geschenkt bekommen, sondern auch den passenden Nähschrank. Wenn dieser aufgeklappt wird, ist auf dem Tisch zustätzlich noch Platz meine eigentliche Nähmaschine und dazu brauche ich ja auch einen passenden Stuhl.

      Ich hätte mir gerne einen schicken moderen Bürostuhl gekauft ... habe verschiedene Einrichtungsläden abgeklappert aber irgendwie waren alle Stühle immer zu groß (Anmerkung: bin stolze 1,55m). Irgendwann habe ich dann aufgegeben nach schönen Stühle zu schauen und bin auf einen grauen Ikea Jugendstuhl gestoßen. Bis auf das äußerst hässliche Grau des Stuhlbezugs war der Stuhl perfekt. Endlich ein Stuhl bei dem ich gleichzeitig meinen Rücken anlehnen kann und mit den Füßen auf den Boden komme. Ich war ja so begeistert. 
      Bei Stühlen muss ich mich nämlich immer entscheiden, entweder komme ich mit den Füßen auf den Boden so dass man sich gut bewegen kann oder mein Rücken kommt an die Lehne und meine Beine hängen dann vorne einfach so runter, äußert unangenehm.


      So sieht er jetzt aus

      Liebe Betiebsärztin, ich weiß Sie wollen mir jedes Mal erklären, dass ich nicht den ganzen Tag so hohe Schuhe tragen soll aber wissen sie überhaupt wie ungenehm es sich anfühlt wie ein Kleinkind nicht mit den Füßen auf den Boden zu kommen! Mit den hohen Schuhen ist es besserr da das die Füße verlängert ohne, dass ich sie dauert strecken muss.

      Zurück zum Stuhl. Der Stuhl war recht leicht zu beziehen. Den Sitzflächenbezug hält durch einen Gummizug und der Rückenlehnenstoff ist gespannt und dann wieder in die Halterung geclippt worden.Im Nachhinein hätte ich vieleicht auch noch gerne eine kleine Applikation draufgenäht aber jetzt ist es zu spät.
      Er gefällt mir so sehr gut ... nur die Rollen rollen etwas zu gut ... wenn ich zu kräftig aufs Gaspedal der Nähma drücke kann es sein, dass der Stuhl nach hinten wegrollt.

      Anmerkung Jan 2016:
      Der Stuhl wurde vor ca. 2 Jahren zwangsweise nachdem sich eine hier nicht näher benannte männliche Person auf den Jugendstuhl gesetzt hat aussortiert. Der Stuhl war nicht auf das Gewicht ausgelegt und hat innerhalb von Sekunden aufgegeben. Leider gab es dieses Modell nicht mehr und so habe ich als Nachfolgestuhl einen stink langweiligen roten Jugendstuhl gekauft.

      Samstag, 3. September 2011

      Ich, die Nachmacherin

      Ich habe schon wieder was auf einem "Eurer" Blogs entdeckt, dass ich unbedingt auch selber haben wollte ... Ich entwickele mich richtig zur Nachmacherin aber ihr habt einfach so gute und tolle Ideen.

      Dieses Mal war es ein Shirt von der lieben Minnies. Sie hat ihr Wolkentop schon vor ein paar Monaten genäht und seitdem wollte ich es auch haben. Meinen Schnitt habe ich allerdings nicht selber erstellt sondern ich war faul und habe ein gekauftes Tanktop als Vorlage genommen. Das mit dem Schnitterstellen muss ich erst üben.
       

      4x Made by Me
      Den Stoff habe ich bei Dawanda gekauft, lokal gibt´s leider keine Jersey-Wolken. Der Bündchenstoff ist aber von lokal. Das Shirt lies sich mit der Ovi super schnell nähen, nur das mit der Doppelnadel hat mal wieder etwas gedauert. Ach, leider kenne ich niemand in meiner Gegend mit einer Coverlock... ich glaube da würde ich dann ab und zu mal "vorbeischauen".

      Mei-Mei hat sich gleich gemeldet, dass sie auch eines möchte ... kleine Ovi-Projekte nähe ich doch gerne schnell zwischendurch. Zufällig war auch noch eine andere Freundin da und da ich für sie auch noch einen Rock (einen ehemaligen bodenlangen orangen Wickelrock) in Mache hatte, habe ich den auch noch schnell fertig gemacht.
      Die schwarze Jerseyhose mit grünem Jerseybund ist auch von mir .-)

      Wenn ich mir die Wolkentop-Bilder bei Minnies näher anschauen, sieht es so aus als habe Minnies weißen Jersey für die Bündchen genommmen. Hätte ich auch gerne gemacht aber die Jerseys im Laden waren dafür einfach viel zu dünn. @Minnies: Ist es bei deimen tollen Wolkenshirt Jersey oder Bündchenstoff?

       Bei mir gibt es jetzt ein neues Label "Nachmacherin", da sammel ich alle Ideen, die ich von anderen Blogs "geklaut" habe. Danke für Eure tollen Ideen!


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