Samstag, 17. September 2011

Nähfragezeichen Nr. 5: Müsst ihr Schnitte ändern.

Hier meine Antwort aufs Meikes Nähfragezeichen
Müßt ihr Schnitte ändern?
Alles gut und einfach so anziehen oder Schnitt ändern, Schnitt selbst konstruieren oder Teil für die Tonne? Wie schauts bei Euch aus. Gehört ihr zu den Glücklichen, die ihre Schnittmusterfirma gefunde haben und Schnitt ohne zu ändern, einfach abpausen, zuschneiden und nähen können oder müßt ihr Hand anlegen und selbst mehr oder weniger am Schnittmuster basteln. 
Verratet uns doch Eure favorisierten Firmen (und sagt, welchem Figurtyp ihr entsprecht), Eure Tricks und Geheimnisse, um Schnitte passender zu machen, Bücher, die Euch lehrten oder Weisheiten, wie man beim Nähen für sich selbst gelassen bleibt.

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Gute Frage...welcher Figurtyp ich bin …. Na, Du stellst Fragen. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Falls sich jemand damit auskennt fände ich es interessant zu erfahren, was ich bin.

Ich glaube, ich kann mich zu den Glücklichen schätzen, die zwar in der Regel etwas ändern müssen aber von größeren Änderungen verschont sind. Wenn es denn Schnitt nicht in meiner Größe 34/36 gibt, warte ich bis ich einen ähnlichen Schnitt in meiner Größe finde. Ich habe aber schon selber öfters von der Problematik im Zusammenhang mit Schnitten und schönen weiblichen Rundungen gehört und kann es deshalb gut verstehen, dass da Frust aufkommt.

Ich musste bisher an jedem Burda-Schnitt etwas ändern. Z.B. Abnäher verlegen (eigentlich immer), kürzen (auch immer), seitlich Weite wegnehmen aber so kleine Änderungen sind ja nicht das Problem. Ach, ja nicht zu vergessen … Ärmel am Oberarm verbreiten. Da klettert man regelmäßig um fit zu bleiben und dann werden plötzlich die Oberarme dicker, so war das eigentlich nicht gedacht.

An das Konstruieren von Schnitten habe ich mich bisher nicht getraut bzw. noch nicht den Bedarf gehabt. In meiner Schnittsammlung habe ich bisher alles gefunden.

Bei passformsensiblen Schnitten klebe ich meistens erst den auf Baumarktfolie abgepausten Schnitt zusammen und schaue wie es an meiner Schneiderpuppe (selbst hergestellt mit Klebeband) sitzt, falls Änderungen notwendig sind kann ich sie gleich einzeichnen und ärgere mich später nicht nach dem Zuschneiden. Ich finde meine Schneiderpuppe für solche Anpassungen als sehr praktisch, damit ist das Verlegen von Abnähern bzw. Anpassen ein Kinderspiel. Rechnerisch und mit Lineal würde bei mir da wahrscheinlich nichts tragbares raus kommen.

Von den Vogue-Schnitten bin ich bisher begeistert … die passen eigentlich immer auf Anhieb. Ich hab halt eher einen Vogue- als einen Burdakörper *hüstel*. McCalls, Simplicity, Knip und Onion habe ich bisher noch nicht genäht.

@Meike: Irgendwie hatte ich mit dieser Frage gerechnet.

Meine anderen Näh-Fragezeichen Antworten sind hier zu finden.

Kommentare:

  1. Jetzt bin ich aber neugierig geworden: Wie bitte bastelt man sich eine Schneiderpuppe aus Klebeband? Das würde mich ja seeehr interessieren! Gleich mal googlen :-)

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  2. @Talentfreischön: Ich habe meine nach der Burda-Klebeband-Schneiderpuppe-Anleitung erstellt. Ist wirklich eine tolle Sache. Lieber Gruß, Muriel

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