Freitag, 24. November 2017

Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 1: Inspiration "Wir haben so viele Ideen!"


Es ist endlich wieder Weihnachtskleid-Sew-Along-Zeit. Vielen Dank an  Katharina (sewing addicted), Nina (Kleidermanie), Claudia (bunte kleider) von der MeMadeMittwoch Crew für die Organisation.

Der Weihnachtskleid-Sew-Along findet seit 2011 statt und mit Stolz kann ich sagen, dass ich jedes Jahr dabei war. Diesem ganz besonderen Sew-Along fiebere ich schon Monate davor entgegen.

Zuerst zeige ich euch meine Kleider der vergangenen Jahre:
2011: Korsagenoberteil und Rock
2012 -Etuikleid mit Raffung
Inzwischen aussortiert, da die billige Seide nichts war.
2013 - in Blau-Rot - das Kleid ist verschwunden :-(
2014 - Tula-Pink-Raglan-Grummel-Kleid - inzwischen wieder auseinander genommen, wird ein Rock
2015: Oma Gedenkkleid
Das Andenkenkleid habe ich auf der geerbten 60er Jahre Nähmaschine genäht.
2016: Butterick Kleid
Ich trage es sehr gerne
So, und was mache ich jetzt in diesem Jahr? In meiner Schnittmustersammlung gäbe es noch unzählige noch nicht vernähte Schnittmuster, aber ich glaube, ich breche mal mit meiner Tradition und werde dieses Jahr einen bereits genähten Schnitt nochmal nähen. Es gibt Kleider, die trage ich sehr gerne und hätte gerne ein weiteres davon im Schrank, aber einfach so nehme ich mir nicht die Zeit, ein bekanntes Schnittmuster nochmal zu nähen. Da fehlt ja der ganze spannende Prozess vom Probeteil bis zum fertigen Kleidungsstück. Bei den "alten" Schnitten muss ich ja "nur" nähen. :-)

In der engeren Auswahl sind die folgende Kleider:

Das Call the Midwife Kleid Nr. 1 (genäht 2016):

 sowie die Nr. 2 (von diesem Jahr):

Heiß geliebt ist auch mein Stuttgarter Nähbloggerinnentreff-Kleid von diesem Jahr.


Für alle Ideen müsste ich noch Stoff daheim haben und bräuchte dann nur noch Futter und Reißverschluss.

Was denkt ihr - welches Kleid soll ich nochmal nähen?



Die anderen Teilnehmerinnen findet ihr auf dem MeMadeMittwoch-Blog.

Montag, 13. November 2017

Schwesternhochzeit: mein Hochzeitsgastkleid für die Kirche


Das tragbare Probekleid für die kirchliche Hochzeit meiner Schwester ist bereits im Frühling entstanden. Bis ich allerdings den passenden Stoff gefunden hatte, ist einige Zeit vergangen, und dann war es erst wichtig, dass ich die Projekte für Braut und Bräutigam und meine Mutter fertigstelle.
Dazwischen "musste" ich dann auch noch mein Film- und Serien-Sew-Along Kleid "Call the Midwife" 2 fertig stellen und erst dann konnte ich mich an mein eigenes Kleid machen.

Das Hochzeitgastkleid besteht aus zwei Schnittmustern. Oben Simplicity 1418, unten der Rockteil vom Call the Midwife Kleid 1 (Teller mit 6 tiefen Kellerfalten).

Der ausgesuchte "ArtGallery Fabrics" Stoff lag (typischerweise) nur 1,10m breit. Bisher hatte ich den Rockteil immer nur aus 1,5m breiten Stoff zugeschnitten und dort konnte ich den vorderen/hinteren Rock im Bruch zuschneiden. Bei nur 1,1m ging das leider nicht, und so versteckt sich in der vorderen/hinteren mittleren Kellerfalte eine Naht.
Beim Zuschnitt ist mir ein Fehler unterlaufen. Anstatt dass ich den Fadenlauf wie bisher in der Mitte (Bruch) gelassen habe, habe ich den an die Seitennähte verlegt. Aufgefallen ist mir das erst, als ich den Rockteil das erste Mal an mich gehalten habe und der Rock recht unmotiviert runter hing. Das sah bei dem "richtig" zugeschnittenen Rockteil vom Call the Midwife Kleid bzw. der tragbaren Probe ganz anders aus. Warum das so ist hat Michou a la mode in einem interessanten Blogpost beschrieben. Nun hab ich es auch mal am eigenen Leib erfahren dürfen.

Da ich alle Änderungen vom Probeteil auf den Schnitt übertragen hatte, lies sich das Kleid sehr schnell nähen und so habe ich das Kleid an wenigen Tagen (mit Pre-Work-Sewing und After-Work-Sewing) fertig bekommen. Dann musste ich nur noch warten, bis der Rockteil ausgehängt war und habe gesäumt.


Am Tag der Hochzeit habe ich unter dem Kleid meinen gekauften Petticoat getragen. Der hat dem Rockteil ein dezentes Volumen gegeben.

Dass ich mir jetzt überhaupt Kleider mit einem solchen BH-Träger-unfreundlichen Ausschnitt nähe, liegt daran, dass ich seit Anfang des Jahres auch trägerlose BHs nähen kann. So stand für mich von Anfang an fest, dass ich aus dem Reststoff einen passenden BH nähen werde. 
Die Stoffmenge war für meine Verhältnisse extrem knapp berechnet, und bis auf ein paar kleine Fetzen, die gerade noch so für den Fascinator und den Esplande Bra (Blogpost kommt demnächst) gereicht haben, ist nix mehr übrig.

Schnittmuster: Oben Simplicity 1418, unten Call the Midwife Kleid 1 (Teller mit 6 tiefen Kellerfalten)
Material: ArtGallery Fabrics - Pat Bravo - Heartland (von der Nadelwelt), nahtverdeckter Reißverschluss, Gummiband (für die versteckten "Träger" in den Ärmeln), Futter, Gürtel vom Nähbloggerinnentreffen-Kleid
Änderungen: siehe Blogpost zum Probeteil, wegen dem Reißverschluss an der Seite mit nur einer Nahteingriffstasche (Ja, Chrissy - ich weiß, technisch hätte ich trotz Reißverschluss zwei Taschen machen können :-))  
Fazit: Das Kleid hat sich super gemacht und ich habe es inzwischen schon ein paar Mal getragen.

 
Vor ein paar Monaten hatte ich mit einer Freundin, welche auch näht, die Idee, dass wir uns für die Hochzeit zu unseren Kleidern passende Fascinator nähen könnten. Habe Material für jeweils zwei Fascinatoren (wie heißt die Mehrzahl von "Fascinator"?) bestellt, falls die erste Variante nichts werden sollte, aber schon die erste Variante war tragbar.

links der rote Facinator meiner Freundin und rechts mein gelb-grauer
Dazu habe ich einen 11cm Rohling mit Stoff bezogen. Dazu habe ich einen Kreis ein paar cm größer als der Fascinator ausgeschnitten, eine Hilfsnaht genäht, den Stoff über den Rohling gelegt und dann die Fäden angezogen. So hat sich der Stoff ohne Probleme über den Facinator gelegt. Der Stoff musste auf der Unterseite dann nur noch festgeklebt werden. Oben drauf kamen dann noch Blumen und Tüll. Ich hätte gedacht, dass sich der Fascinator den ganzen Tag wie ein Fremdkörper aufm Kopf anfühlt, aber es war nur ein "da ist ne Haarspange"-Gefühl. Ich habe mich mit meinen Outfit sehr wohl gefühlt.


Samstag, 11. November 2017

Schwesternhochzeit: mein Hochzeitsgastkleid fürs Standesamt

Schnappschuss von der Hochzeit - krankheitsbedingt mit Schal :-(

So, nachdem ich euch die anderen Projekte für die Hochzeit meiner Schwester gezeigt habe, komme ich nun endlich zu meinen Hochzeitsgastkleidern. Ja, ich habe mehrere gebraucht.

Gemeinerweise fand die standesamtliche Hochzeit meiner Schwester an einem anderen Tag als die kirchliche statt. Was "natürlich" bedeutet, dass ich zwei Kleider benötige. Geht ja gar nicht, dass ich an zwei Terminen (innerhalb einer Woche!) mit dem gleichen Kleid erscheine, und da ich auf der Hochzeit meiner Schwester auf keinen Fall mit einem alten Kleid auftauchen kann, mussten zwei neue Kleider her.

Von dem einen habe ich schon berichtet, das war das Probekleid für die kirchliche Hochzeit. Wäre die Zeit knapp geworden, hätte ich das im äußersten Notfall an beiden Terminen angezogen.
Da ich aber (für meine Verhältnisse) extrem diszipliniert in den Monaten vor der Hochzeit war, hatte ich noch genügend Zeit, zwei Wochen vor der Hochzeit mit einem neuen Schnitt samt Probeteil anzufangen. Ich habe mir davor sogar einen Tag ganz ohne Nähen gegönnt - das war mal was!

Den Burdaschnitt 6670 und den Spoonflower-Stoff hatte ich mir schon ein paar Monate vorher gekauft.
Bei dem Schnitt habe ich mich sehr schwer mit der Stoffwahl getan. Es sollte sommerlich sein, aber nicht zu leger, und es sollte etwas anders sein als meine normalen Kleider, aber hinterher auch noch tragbar für mich, und weniger festlich als das Hochzeitsgastkleid für die Kirche ... schließlich gehen wir nur kurz zum Standesamt, um da "so nen Wisch zu unterschreiben". ;-)

Das Probekleid (nie fertig genäht)

Das Schnittmuster von Burda ist ein Einzelschnitt. Ich hatte in Erinnerung, dass diese besser beschrieben sind als die Burda Style Schnittmuster aus den Zeitschriften und auch die Nahtzugabe bereits enthalten seien. Bei beidem wurde ich enttäuscht. Die Anleitung ist zwar einen kleinen Tick verständlicher, aber immer noch kein Vergleich zu den guten Beschreibungen von McCalls/Butterick/Vogue und Konsorten. Schnitte ohne Nahtzugabe empfinde ich als sehr mühsam, besonders wenn Rundungen dabei sind. Ich bevorzuge Schnittmuster mit bereits enthaltener Nahtzugabe.

Mann meinte, als er mich im Probeteil gesehen hat, dass er mich noch nie in einem Kleid mit einer Naht direkt unter der Brust gesehen hat und fand das erst Mal komisch. Er hat schon recht, meine Webstoffkleider haben (bis auf eine Ausnahme komplett ohne Taillennaht - Weihnachtskleid 2015) immer eine Taillennaht. Aber ich wollte was anders haben und das ist es geworden.


Fürs Probeteil wollte ich einen Stoff mit einem ähnlichen Fall/Haptik haben wie der ausgesuchte Silky Faille Spoonflower Stoff. Dafür habe ich einen Rest des Standesamtprobekleids meiner Schwester verwendet. Der Stoff und Stil Stoff war, wie der Spoonflower Stoff auch, 100% Polyester, aber dennoch sind die beiden Stoffe sehr unterschiedlich. Der Stoff und Stil Stoff lädt sich extrem auf und fühlt sich sehr nach Plastik an. Der Spoonflower Stoff hingegen hat eine gute Dicke, schöne Haptik und lädt sich hingegen gar nicht auf. Generell bevorzuge ich aber die klassischen Webstoffe aus Baumwolle.

Auf meinen Probeteilen markiere ich die zu machenden Änderungen immer mit nicht auswaschbarem Filzstiften (versch. Farben für versch. Änderungsstufen). Als meine Schwester mitbekommen hat, dass ich das Probeteil im Anschluss wieder auseinandernehmen werde, hat sie dem Kleid Asyl angeboten - d.h., sie wird es (irgendwann) als richtiges Kleid bekommen. Somit konnte ich keine Änderungen wie normalerweise markieren. Die Kreidemarkierungen haben auch nicht gehalten, und so kam es, dass ich eine wichtige Änderung übersehen hatte und so zwei Schnittteile später nochmal neu zuschneiden durfte. Naja, kommt vor, aber ich weiß, warum ich sonst weiße Probeteile bevorzuge - da übersieht man nichts.

Aus Zeitgründen hatte ich das Probekleid nicht komplett fertig genäht und somit auch nicht wirklich Probe getragen (normalerweise "hüpfe" ich damit durch die Wohnung). Deswegen habe ich übersehen, dass der Ausschnitt (für meine Verhältnisse) viel zu tief ist. Im Stehen sieht es nett aus, aber sobald ich mich damit bewege oder beuge, z.B. esse, sind Blicke auf die Unterwäsche möglich. :-( Mann meinte, es sei nicht so schlimm, aber ich habe mich leider nicht wohl damit gefühlt. Auch der eine Träger rutschte ständig, so dass ich dort (zum ersten Mal in meiner Nähkarriere) einen BH-Halter anbringen musste. Hätte ich mehr Zeit ins Probeteil investiert, hätte ich den Träger gleich richtig justieren können.

In den Druck Popping Color Painted Floral on White Small (Micklyn Le Feuvre) hatte ich mich schockverliebt. Als ich dann das Oberteil und den Rockteil zusammengenäht hatte, kam mir das Kleid viel zu bunt vor, und ich war mir plötzlich sehr unsicher, ob das eine gute Idee war.
Ich habe dann eine Nacht darüber geschlafen und mich dann entschlossen, lieber ein dezenteres Kleid zu nähen. In meinem Überschwung habe ich mich zum ersten Mal an Viskose versucht.  Habe von Viskose ja schon sehr dramatische Geschichten gehört und wusste noch, dass sich der Stoff mit Stärke bändigen lässt. Als ich das Kleid um 6 Uhr morgens angefangen hatte, hatte ich allerdings keine Stärke im Haus und habe stattdessen Stärkespray verwendet. Dann ist mir jedoch aufgefallen, dass das Flecken auf dem Stoff hinterlässt. In der Hoffnung, dass das bei der Wäsche wieder raus geht, habe ich weiter gemacht. Obwohl ich sehr exakt zugeschnitten hatte (die Einlage einen Tick größer), war nach dem Aufbügeln der Einlage einiges an Nacharbeiten -  also bei jedem einzelnen Teil - notwendig. Arghhhh, da lob ich mir doch meinen sonst verwendeten Baumwollwebstoff. Nachdem das Kleid dann zur Hälfte fertig war und ich immer stärker Zweifel hatte, ob das überhaupt etwas wird, hatte ich das Viskosekleid in die UFO-Ecke gestellt und doch lieber mit dem Spoonflower Kleid weitergemacht. Dieser Stoff ließ sich wesentlich besser verarbeiten und das Muster kam mir dann doch nicht zu bunt vor. Das Viskosekleid hat sich inzwischen gut in der UFO-Ecke eingelebt - mal sehen, ob ich es nächsten Sommer wieder raushole. :-) Wäre eigentlich schade um den Stoff.

Nach Ewigkeiten habe ich mir ein Kleid OHNE Taschen genäht, das mache ich sonst nie, aber ich mag die Eingrifftaschen, die nur in der Seitennaht festgenäht sind, nicht so. "Meine" Taschen fasse ich immer in der Taille mit und diese Naht gibt es bei dem Schnitt nicht. Aber das andere ist mir zu labbelig.


Schnittmuster: Burda 6670
Material: Spoonflower Silky Faile Design: Popping Color Painted Floral on White Small (Micklyn Le Feuvre), weißer Batist (Oberteilfutter) von Frau Tulpe, nahtverdeckter Reißverschluss, G785 (Oberteil)
Änderungen: am Oberteil an der hinteren Mitte auslaufend nach unten ca. 1,5cm am Schnittteil dazu gegeben. Seitliche Rückennaht an Hohlkreuz angepasst.
Fazit: Leider habe ich mich mit dem Ausschnitt sehr unwohl gefühlt und war "froh", dass ich erkältet war und so den ganzen Tag eine gute Begründung hatte, mit einem Ausschnitt bedeckenden Schal unterwegs zu sein.
Änderungen fürs nächste Mal: Im Brustkorbbereich könnte etwas mehr Luft sein. Da würde ich beim nächsten Mal einfach mit einem Tick weniger Nahtzugabe nähen, dann sollte das passen. Sowie den Ausschnitt weniger tief.

Was jetzt noch fehlt, ist der Blogpost zum (aus Zeitgründen erst nach der Hochzeit genähten) BH aus diesem Stoff.

Montag, 6. November 2017

Nach der Schwesternhochzeit: Ein Projekt nur für mich.



Nach gefühlt endlosen Monaten mit Fokus nur auf die Projekte für die Hochzeit meiner Schwester (ihr Standesamtkleid, Handtasche, seine Fliege & Einstecktuch, das Kleid meiner Mutter sowie meine beiden Kleider (Blogposts folgen noch)) "durfte" ich endlich wieder meine eigenen Projekte nähen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Nachdem ich mich am Tag nach der Hochzeit einigermaßen von der tollen Feier erholt hatte, stand ich schon wieder am Zuschneidetisch. Obwohl ich Tage vorher noch behauptet habe, dass mich dann erst Mal nix mehr an die Nähmaschine bringt (hatte in den Wochen vor der Hochzeit morgens vor der Arbeit 1-2 h, sowie nach der Arbeit (mehrere) Stunden genäht), aber da ich die letzten Monate immer sehnsüchtig zu dem bereits vorbereiteten Projekt für einen neue Nähmaterialtasche geschaut habe, musste ich sofort loslegen.

Rückansicht
Im letzten Jahr sind nach und nach die Bionic Gear Bags bei meinen Nähfreundinnen (minimale extravaganz, 500daysofsewing, ChrissysNähkastchen) eingezogen. Die Tasche an sich fand ich klasse, aber nicht für mich, da ich einfach mehr Material habe, dass ich standardmäßig in meiner Nähwerkzeugkiste dabei habe. Dafür kann ich - regelmäßig - den anderen Näherinnen Einlage und Co. "leihen". Wenn ich mir nur eine Bionic Gear Bag nähen würde, müsste ich immer noch einen zweiten separaten Werkzeugkoffer mit mir rumschleppen, das erschien mir als viel zu umständlich.
Vor ein paar Monaten bin ich dann auf die Makerstote von Noodlehead gestoßen. Diese Tasche entspricht von der Verwendbarkeit meinem bisherigen Werkzeugkoffer. Alles große Material, welches nicht in die Bionic Gear Bag passt, wie 30cm-Lineal, Einlagen, Kopierpapier etc., passen dort rein, ebenso wie auch eine Bionic Gearbag für die kleinen Nähwerkzeuge.


Die Makerstote gibt es in zwei Größen. Wegen meines 30cm-Lineals habe ich mich für die größere Variante entschieden. Diese ist nun so geräumig, dass ich auf kleine Nähtreffen auch mein aktuelles Projekt da mit reinpacken kann. Sehr praktisch.

Bis auf eine Schablone für die Rundungen sind in dem Schnitt keine Schnittteile enthalten, da war ich am Anfang etwas enttäuscht, aber die sehr gute Anleitung mit vielen Grafiken hat mich dann wieder entschädigt. Ich bin keine routinierte Taschennäherin und es gab nur einen einzigen Punkt, bei dem ich länger gebraucht habe, um zu verstehen, was ich machen muss.

Den Kokkastoff mit dem Soft&Stable habe ich an den Motivlinien festgesteppt
Für eine Tasche ist der Schnitt recht aufwändig, aber machbar. Es war nicht immer einfach, die Tasche unter die Nähmaschine zu bekommen, aber dank der zusätzlichen Hände vom Mann hat es gut geklappt. Da wäre eine im Tisch versenkbare Nähmaschine sehr hilfreich gewesen.

Ich mag es, wenn ich bei Projekten Stoffe mit Geschichte verarbeiten kann. Bei Taschen bzw. nicht-Kleidungsprojekten tue ich mich immer sehr schwer mit der Zusammenstellung der Stoffe. Dieses Mal war es nicht anders. Den Hauptaußenstoff habe ich von einem Tauschtisch (vielleicht war es vom Bloggerinnentreffen in Stuttgart oder von einer der AnNäherunger in Würzburg oder Bielefeld). Neu gekauft habe ich den grauen und blauen "karierten" Robert Kaufman-Stoff für Innen. Dazu kam dann noch spontan dunkelroter Leinenstoff für die Paspel und später noch das Binding. Für die Innentaschen habe ich einen lange gehüteten Kokka-Stoff aus Köln verwendet. Von der Standesamt-Handtasche  meiner Schwester hatte ich noch ein Stück Kork übrig. Der Kokka-Frauenstoff im Inneren ist eine Erinnerung an einen sehr schönen Ausflug mit dem Mann und der dunkelrote Leinenstoff eine Erinnerung an mein Weihnachtskleid 2015 (nach einem 60er Jahre Schnitt von meiner in dem Jahr verstorbenen Oma).


Änderungen:

Ich wollte bei der Außenseite für den Boden Kork verwenden, damit ich die Tasche auch mal auf dem Boden/die Straße (beim Auto ausräumen) ohne schlechtes Gewissen abstellen kann. Dafür habe ich das Schnittteil entsprechend geteilt und den unteren Korkteil im Bruch zugeschnitten. Zwischen Kork und Oberstoff habe ich noch spontan eine Paspel eingefügt.

Die Eingriffstasche mit den Reißverschluss auf der Außenseite habe ich einen Tick kleiner gemacht, damit die Vogelbilder auf dem Stoff beide erhalten bleiben konnten. Die Reißverschlusstasche hat immer noch eine ausreichende Größe. Mal sehen, wofür ich die verwende. Platz wäre für das wichtigste aus meiner Handtasche (Geldbeutel, Smartphone, Ladegeräte, Taschentücher ....). D.h., eigentlich könnte ich in Zukunft meine normale Handtasche bei Nähtreffen daheim lasen. Ob ich dazu dann die Motivation habe, diese auszuräumen, wird sich noch herausstellen.

Von Bluework65, die auch die große Variante genäht hat, habe ich den Tipp bekommen, dass die große Variante etwas mehr Stabilität als nur Soft&Stable vertragen könnte. Deswegen habe ich den äußeren Kokkastoff noch zusätzlich mit einer festeren Gewebeeinlage von Vlieseline (G740) verstärkt. Außerdem habe ich das Motiv abgesteppt. So ist die Tasche trotz ihrer Größe sehr stabil.



Die Träger habe ich auf 21 Inch verlängert, sodass ich die Tasche über die Schulter tragen kann, ergibt ne freie Hand für Nähmaschine und Co.

Für das Absteppen des Trägers und anderer sehr dicker Stellen habe ich die "Hebamme" zur Hilfe genommen. Das Teil war bei meiner neuen Nähmaschine dabei und ist inzwischen für mich unverzichtbar bei solchen Projekten geworden.


Schnittmuster: Makerstote (große Variante) von Noodlehead, es gibt ein Video zu den kniffeligen Stellen.
Material: 2x Kokka-Stoffe, 2x Robert Kaufman, selbsterstellte Paspel, Kork, 2x Metallreißverschlüsse, dunkelroter Leinenstoff, Soft&Stable, feste Einlage H250 (Seitenteile, Oberstoff innen), feste Gewebeeinlage (Träger, Kokka-Außenstoff, Innentaschen, aufgesetzte Tasche), Saumfix als Zwischenfixierung anstatt Stecknadeln (z.B. bei den Trägern)
Änderungen: Schnittteil außen aufgeteilt (Kork und Stoff), Paspel hinzugefügt, Träger auf 21" verlängert, Muster am Außenstoff am Soft&Stable festgesteppt.
Fazit: Die Tasche hat mich nun schon einige Male zu Nähtreffen begleitet und ich muss sagen, sie macht sich sehr gut.


Demnächst zeige ich euch dann die dazugehörige Bionic Gear Bag.

Montag, 30. Oktober 2017

Schwesternhochzeit: Das Kleid für meine Mutter

Nachdem ich die Projekte für meine Schwester (Standesamtkleid und Handtasche) und ihren Verlobten (Fliege und Einstecktuch aus Dupionseide) abgeschlossen hatte, konnte ich mit dem Projekt für meine Mutter starten.

Dieses Projekt ist durch Zufall entstanden. Ich hatte für meine Schwester für das Probekleid fürs Standesamt diverse Stoffe bestellt. Sie hatte sich dann jedoch gegen ihre zuerst präferierte Spitze entschieden. Somit hatte ich altrosafarbene Spitze sowie einen Stoff zum unterlegen übrig. Diese hat meine Mutter mit ihren Adleraugen erspäht und meinte, dass, bevor der Stoff unnütz rumliegt, ich ihr doch ein Kleid nähen könnte. Gegen das Argument war nichts zu sagen, schließlich möchte ich mein Stofflager abbauen und altrosa Spitze würde ich für mich selbst auch nicht verarbeiten. Sie meinte dann noch "muss ja auch nichts Aufwendiges sein". Wie hätte ich da nein sagen können. :-)


Meine Mutter wollte auf keinen Fall etwas Anliegendes sowie keine Taillennaht und ich wollte sie  auf keinen Fall in einen Sack stecken. Entschieden haben wir uns für den McCalls Schnitt M6505. Ein Shiftkleid-Schnittmuster aus Spitze mit etwas tieferem Rückenausschnitt. Ich denke, wir haben einen guten Mittelweg gefunden.

Aus Zeitgründen habe ich ausnahmsweise kein Probeteil genäht. Das hat sich sehr ungewohnt angefühlt, gleich den richtigen Stoff anzuschneiden, aber die Spitze von Stoff und Stil war nicht teuer, von dem her wäre es nicht schlimm gewesen. 

Ich hätte gerne das Spitzenkleid so genäht wie vorgesehen, nämlich, dass oberhalb der Brust die Spitze nicht hinterlegt ist und so etwas Leichtigkeit in das ganze Kleid kommt. Dies mochte meine Mutter nicht. Also wurde das ganze Kleid mit Stoff hinterlegt. War halt nicht mehr besonders luftig für eine Hochzeit im Sommer, aber ich musste es ja nicht tragen. :-)

Durch diese Änderung am Schnitt haben sich etliche Nähschritte komplett geändert. Ich war teilweise ganz schön am rätseln, bis ich das alles zusammen hatte. Was aber auch daran lag, dass ich zum ersten Mal Spitze verarbeitet habe und mir die dafür notwendigen "Spezial"schritte nicht geläufig waren. Bei den hinteren Abnähern wurde der Abnäher aus Spitze und dem Underlining (weich fließende edel glänzende Baumwollviskose) zusammen gefasst genäht. Wohingegen die Stoffe bei den Seitennähten und der Brustabnäher einzeln genäht wurden. Bei der Spitze sind alle Nähte französische Nähte, bei dem Underlining und Futter habe ich mit normalen Nähten gearbeitet.

Meine Mutter hat sich sehr über das Kleid gefreut und ich war sehr stolz, dass sie es getragen hat.

Schnitt: McCalls M6505 (Out of Print)
Material: Spitze von Stoff & Stil, "Satin"-Baumwollviskose als Underlining (Karstadt), Venezia Futter als Futter, nahtverdeckter Reißverschluss (lokal), schmales Spitzenband (Ärmelabschluss) (Sewy).
Änderungen: Das Kleid ist komplett dreilagig - vorgesehen wäre, den oberen Teil oberhalb der Brust nur aus Spitze zu Nähen. Ausschnitt ohne Spitzenband (das wäre bei der nur-Spitzen-Variante notwendig gewesen)
Fazit: Für mich wäre der Schnitt nichts, aber für meine Mutter ist es ein guter Schnitt.

Nach dem Projekt war ich dann endlich durch mit den Projekten für Andere und konnte endlich wieder für mich nähen. Das macht mir doch um einiges mehr Spaß und ist nicht annähernd so Nerven aufreibend.

Anmerkung: der Blogpost zu meinem Hochzeitsgastkleid kommt demnächst.

Samstag, 21. Oktober 2017

Schwesternhochzeit: Fliege und Einstecktuch


Passend zum Schwestern-Standesamtkleid hat sich der Bräutigam eine Fliege gewünscht. Ich hatte bis dahin noch nie eine richtige Fliege genäht, aber wofür hat man seine Nähfreundinnen?  Kunterkatha  hat mir ein Nähbuch (hab mir leider den Namen nicht aufgeschrieben) ausgeliehen. Dort war ein Schnitt für eine Fliege enthalten, und zwar eine mit Verschluss. D.h. einmal Fliege binden und gut ist. An- und ausgezogen wird das gute Stück über den unter dem Hemdkragen versteckten Verschluss.

Als Stoff habe ich petrolfarbene Dupion-Taftseide des Brautkleids genommen. Die Seide hatte von sich aus schon einen guten Stand, so dass ich keine weitere Einlage aufbügeln musste.

Das Nähen ging fix, allerdings war das Wenden ein großer Kraftakt und ohne die Hilfe vom Mann hätte ich das Ding in die Ecke gepfeffert. Die Anleitung sieht vor, die Wendeöffnung nicht an den breiten Teilen zu machen, sondern in dem schmalen Bereich, was das Wenden wesentlich komplizierter gemacht hat.

Fliegenverschluss
Die Suche nach dem Fliegen-Verschluss gestaltete sich allerdings als sehr schwierig. Ich habe keine deutsche Bezeichnung dafür gefunden und so blieb meine Suche in deutschen Shops erfolglos. Ich wurde dann über Etsy in einem spanischen Shop fündig. Auf Englisch heißen die Verschlüsse "Bow tie hardware".


Passend zur Fliege habe ich dann noch ein Einstecktuch genäht. Ich dachte bisher, Einstecktücher haben immer die gleiche Größe, aber weit gefehlt. Je nach geplanter Faltung gibt es da verschiedene Größen. Schlussendlich habe ich mich an einem vorhandenen Einstecktuch vom Bräutigam orientiert. In eine Ecke des Tuches habe ich die Initialen vom Brautpaar und ihr Hochzeitsdatum genäht. Für so Sachen ist meine neue Nähmaschine (Pfaff Performance 5.0) echt nicht schlecht.

Die Lumpenlampe war sehr hilfreich beim Rollsaum
 Vor dem Saum mit dem handrollierten Saum hatte ich Respekt, hatte so was noch nie gemacht und sooo filigrane Arbeiten liegen mir nicht unbedingt. Sehr hilfreich fand ich dieses Video von Ami Simms.



Der handrollierte Saum wäre mit einer dünneren Nadel und dünnerem bzw. Seidenfaden sicherlich noch schöner geworden, aber auch so finde ich es für meinen ersten Saum dieser Art als gut geworden. 



Montag, 16. Oktober 2017

AnNäherung Süd 2017 - es war mal wieder toll.

Jede Teilnehmerin stellt kurz ihre Projekte vor. Die Zettel hängen dann vor Ort an einer Pinwand.

Am vergangenen Wochenende fand das Nähtreffen AnNäherung Süd in Würzburg statt. Dieses tolle Event wird von Alexandra (mamamachtsachen.de) organisiert.

Ich konnte zum dritten Mal dabei sein (Blogpost von 2015 und 2016). Vom ersten Treffen in 2015 gibt es sogar eine Podcast-Episode mit vielen Interviews der Teilnehmerinnen.

Nun zurück zum diesjährigen Treffen. Wie bisher auch ging das Treffen von Fr. Mittag bis So Nachmittag. Also genug Zeit zum gemeinsamen Nähen und Quatschen.
Dieses Jahr waren etliche Neue mit dabei. Das fand ich sehr spannend. Wobei es sehr schade war, dass andere bisherige AnNäherungsSüd-Teilnehmerinnen gefehlt haben.

Nachdem alle ihre Plätze bezogen hatten, gab es wieder die Vorstellungsrunde. Dabei stellt jede ihre Projekte fürs Wochenende vor. Eine schöne Gelegenheit, alle kennenzulernen und einen Überblick über die Projekte zu bekommen. Dies waren, abgesehen von ein paar Taschen, alles Kleidungsprojekte.


Für meine Verhältnisse war ich dieses Jahr mit minimalem Gepäck unterwegs und wurde doch mehrmals von Anderen angesprochen, dass ich viel dabei hätte. Also wirklich. Ich war mit nur einer Nähmaschine dort. In der Vergangenheit gerne mal mit 3 Maschinen und mit wesentlich mehr Projekten, da diese nicht so zeitintensiv waren, wie die für dieses Jahr. 

Wie auf dem ersten Foto gezeigt, hatte ich mir drei Projekte mitgenommen. Schaffen wollte ich unbedingt die von einem Mantelschnitt abgewandelte taillenkurze Jacke aus einem curry-senffarbenen Walkstoff. Die beiden anderen Projekte habe ich als "Notfall-Projekte" mitgenommen - entweder, falls ich super schnell fertig werden würde mit der Jacke (hahaha), oder, was wahrscheinlicher gewesen wäre, eine Pause von der aufwändigen Jacke brauchen könnte.

Rückenteil meiner Jacke
Bei der Jacke waren an diversen Stellen Handnähte notwendig (z.B. Windstopper an Oberstoff heften, Ärmelfische, Schulterpolster etc.), und so hatte ich die Gelegenheit, mich immer wieder an die anderen Tische zu setzen und dort zu schauen, was die anderen so machen. In so netter Gesellschaft gehen mir diese Nähte besonders leicht von der Hand und gefühlt dauert es nicht so lange. :-)

Es gab auch "geheime" Absprachen zu einem möglichen weiteren Nähbloggerinnen-Treffen im Süden von Deutschland (ähnlich dem Stuttgarter Nähbloggerinnen-Treffen). Mal sehen, was aus der Idee wird.

Ich war sehr froh, dass ich die Jacke (den Schnitt habe ich bereits zum dritten Mal genäht) auf der AnNäherung genäht habe. Alleine hätte mir definitiv die Motivation gefehlt, ein so aufwändiges Projekt zu nähen. In der netten Gesellschaft war es dann gar nicht sooooo schlimm. Jacken/Mäntel nähen ist einfach nicht meins. Kleider nähe ich da viel lieber. In den letzten zwei Jahren hatte ich die Motivation dank dem Winterjacken-Sew-Along 2015 bzw. Wintermantel-Sew-Along 2016.

Im Endeffekt war es bei mir dann eine Punktlandung. Während die Abschlussrunde, bei der jede Teilnehmerin vorstellt, was sie genäht hat, schon lief, habe ich die letzten Druckknöpfe angenäht und bis ich ich dann dran war, war die Jacke fertig. Fotos gibts demnächst für Euch.

Ich scheine eine Vorliebe für dunkelblau zu haben - sogar der Nagellack (bisschen mitgenommen nach vier Tagen)
passt zufälligerweise zu meinem Nähprojekt

Die Zeit verging wieder wie im Flug. Vielen vielen Dank an Alexandra für die hervorragende Organisation.

Also, falls ihr mal die Gelegenheit habt, zu so einem solchen Event zu gehen - macht das, es ist unglaublich toll. 

Freitag, 13. Oktober 2017

Schwesternhochzeit: ihre Standesamttasche

Cambag Tessa in der kleinen Größe
Zum Standesamtkleid hat sich meine Schwester eine passende Tasche gewünscht und sie wusste praktischerweise auch gleich, wie diese aussehen sollte. Das hat mir die Suche nach einem Schnittmuster wesentlich vereinfacht. Verwendet habe ich das Schnittmuster  Cambag Tessa von Crearesa.de. Habe mit (deutschen) Indyschnitten bisher nicht die besten Erfahrungen gemacht, aber diese Anleitung war gut gemacht: Fotos sind gut erkennbar und der Text verständlich.

Im Schnittmuster sind zwei Größen enthalten. Ich habe die kleine Variante genäht und war überrascht, wie viel dort doch reinpasst. Dachte, mit Smartphone und Taschentüchern ist die Tasche voll, aber da ist noch einiges an Platz.


Für die Tasche habe ich die Dupion-Taftseide in Petrol und Dunkelblau (als Paspel) von ihrem Kleid verwendet. Dazu kam dann noch Kork, sowie ein Schwalbenstoff (hatte sie sich beides selber rausgesucht), sowie ein silbernfarbener Reißverschluss, Paspel und D-Ringe.

Die Idee mit der Kombination der Seide mit dem Kork hatte meine Schwester. Vom Stil her passt das super zu ihr. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen.


Eine kleine Änderung habe ich am Schnitt vorgenommen. Der Schnitt sieht eigentlich keine waagrecht rundherum laufende Paspel vor. Dafür musste ich das vordere und hintere Taschenteil anpassen und auf der einen Seite die kleine äußere Reißverschlusstasche einen Tick nach oben versetzen.

Der Träger war um einiges zu lang. Die Originallänge sah zu dem Kleid nicht stimmig aus. Wenn man vor hat, die Tasche quer zu tragen, benötigt man allerdings die im Schnitt vorgesehene Länge. 


Vom Nähen her lief es sehr gut - ein paar Stellen waren etwas kniffelig, aber durchaus machbar. Als kleines Extra habe ich noch die Initialen vom Brautpaar und den Standesamttermin auf die Seite der Tasche genäht (Ein Hoch an meine Pfaff Performance 5.0). Meine Schwester war sehr begeistert und meinte, allein dafür hat sich die neue Nähmaschine schon gelohnt. :-) Naja, die hat noch andere tolle Features.


Auf dem Kork wollte ich keine Markierungen machen und so habe ich diese auf Soluvlies gemacht, dieses mit Klammern auf dem Kork befestigt und dann genäht. Das Vlies lies sich anschließend gut abreißen und den kleinen übrig gebliebenen Rest habe ich vorsichtig mit ein wenig warmen Wasser entfernt.

Schnittmuster: Cambag Tessa von Crearesa.de in der kleinen Variante
Material: petrolfarbene Dupionseide (roterFaden), dunkelblaue Dupionseide (Stoffladen in Basel) für Paspel, Träger und D-Ring-Befestigung, silberfarbener Reißverschluss mit petrolfarbenem Band (Fr.Machwerk), D-Ringe (Alles für Selbermacher), Einlage
Änderungen: siehe Text für Details - Taschenhauptteil wg. Paspel geteilt, Paspeln rund um die Tasche und Träger gekürzt
Fazit: Für den Anlass ist es ein toller Schnitt. Für den Alltag wäre der Schnitt weder für meine Schwester noch für mich was. Wir brauchen da dann schon eher ein Taschenmodell, mit einer wesentlich höheren Ladekapazität (z.B. Arya von Machwerk).


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