Montag, 3. August 2015

12-Tops-Challenge: Juli

Es ist schon wieder Zeit für das nächste Oberteil im Rahmen der tollen 12-Tops-Challenge von Santa Lucia Patterns, und auch wenn ich ein paar Tage später dran bin, bin ich immer noch begeistert mit dabei.

Den vergangenen Monat habe ich für meine Verhältnisse sehr wenig genäht. Der Sommer war endlich da und wollte beachtet werden und dann kam ich wegen diverser Festivals und Veranstaltungen gar nicht zum Nähen, und so waren größere Schnittexperimente von vornherein ausgeschlossen. Es sollte ein einfaches T-Shirt passend zu meinem geliebten Hollyburn Rock sein.

Der Stoff stand schnell fest - ein grüner Jersey. Den Stoff hatte ich mir bei der Nadelwelt Messe gekauft. Eigentlich wollte ich daraus ein Senas Shirt (auch von Schnittquelle) nähen, aber mit meiner Probeversion, das 12-Tops-Challenge-Mai-Shirt, bin ich nicht so glücklich.

Kurz vor Ende der Deadline für diesen Monat entdeckte ich dann bei Mrsgosqueste ihr neues China-Shirt und war hin und weg. Bei ihr sah die Kombination aus dem Shirt mit Rock einfach toll aus. Das wollte ich auch.


Den China-Shirt Schnitt von Schnittquelle habe ich zwar nicht, aber ich dachte, dass der China-Pulli der gleiche Schnitt nur mit Langarm wäre. Sicherheitshalber habe ich mir die Schnittteile angeschaut (siehe Schnittlinks oben) und gesehen, dass es zwei unterschiedliche Schnitte mit gleichem Ausschnitt sind. Mein Pulli Schnitt hat Raglanärmel, der Shirt-Schnitt hat vorne eine Raglannaht und im Rückteil angeschnittene Ärmel.
Leider hatte ich keinen bereits erprobten Raglanschnitt in der gewünschten Länge gehabt und so habe ich mir frei Schnauze eine Ärmellänge ausgesucht. Beim nächsten Mal würde ich die Ärmel noch 1,5cm länger machen.

Der China-Pulli-Schnitt hat das Problem, dass der Ausschnitt gerne nach vorne klappt. Bei meiner zweiten Version in dunkelblau hatte ich an dem Schnittteil für die vordere Mitte an den Seiten ca. 1cm weggenommen. Das hat das Problem schon etwas entschärft aber beim nächsten Mal würde ich am Ausschnitt noch ein leicht gedehntes Gummi festnähen.

Shirt:
Schnitt: China-Shirt von Schnittquelle
Material: grüner Jersey von der Nadelwelt Messe
Änderungen: von der v. M. etwas an den Seiten weggenommen, Ärmel gekürzt, Halsausschnitt hinten ein paar cm weggenommen.
Fazit: Auch in kurz gefällt mir der Schnitt sehr gut. Schöne Abwechselung zu einem normalen T-Shirt Schnitt.

Rock:
Schnitt: Hollyburn von Sewaholic Ver. C
Material: weicher Jeansstoff, Patchworkstoff für Taschen, Futter, Vliesline für Bund, nahtverdeckter Reißverschluss
Änderungen: Vorderteil im Bruch zugeschnitten, anstatt dem geraden Bund einen Formbund (komplett mit Vlieseline), Rock gefüttert. Paspeln an Bundunterseite und Taschen
Fazit: Ich liebe meinen neuen Hollyburn Rock, ich brauche mehr davon. Super Fahrradtauglic.

Die anderen 12-Tops-Challenge-Teilnehmerinnen haben sich schon vor ein paar Tagen bei Santa Lucia Patterns getroffen. Sie zeigt diesen Monat gleich zwei neue Oberteile.

Muriel

Sonntag, 12. Juli 2015

Meine Cover und Ich: ein Rückblick auf die letzten 2,5 Jahre

Vor kurzem hat mich Fr. FeenFinger angeschrieben und nach meiner Erfahrung mit meiner Cover-Maschine Elna 444 gefragt. Das waren genau die Fragen, die ich mir selbst vor dem Kauf der Cover gestellt habe. Aus meinen Antworten habe ich Euch diesen Blogpost geschrieben.

FeenFinger hatte folgende Fragen:
Warum war die Eingewöhnung schwer?
Muss man viel über das Einstellen der richtigen Spannungen lernen?
Stimmt es, dass man nur teure Garne und Nadeln verwenden kann, damit alles funktioniert?
Angeblich sind die Maschinen (Janome und Elna) nicht 100% identisch, daher habe ich die Hoffnung, dass sie besser funktioniert als die Janome. Womit hattest du Probleme und wie hast du sie gelöst?
Was war das für ein Einstellmarathon?
Meine Cover habe ich 2012 gekauft, nachdem mich die Zwillingsnadel in den Wahnsinn getrieben hat. Meine Nähmaschine (Gritzner 6152/ baugleich zu Pfaff Select 4.0), die Zwillingsnadel und meine Fähigkeiten waren überhaupt nicht kompatibel. Sehr viele Nadeln gingen zu Bruch und die Nähte sind häufig nach ein paar Wäschen gerissen.

Inzwischen bin ich mit meiner Cover zufrieden. Die Eingewöhnungsphase (also mich an die Maschine :-)) war hart, aber jetzt kommen wir gut zurecht.
Die Janome habe ich nie ausprobiert, weiß nur, dass die wohl baugleich sein sollen.
Bei MadeByMiri  gab es vor kurzem einen ausführlichen Test, bei dem alle Coverpreisklassen getestet wurden. Dies fand ich sehr interessant.
Die Janome/Elna Cover ist, glaube ich, die günstigste Cover. Ich würde meine Cover wieder kaufen... die teureren klingen toll, aber für meine paar Covernähte würde sich das bei mir nicht lohnen.

Mein Cover für die Cover
Finde das Einstellen der Cover schwieriger als bei einer Nähmaschine oder Overlock. Habe mir nach dem Kauf der Maschine nie wirklich Zeit genommen, diese ausgiebig einzustellen. Jedes Mal immer nur kurz auf einem Probelappen, so dass der Stich zumindest von vorne gut aussah. Bei den letzten Stücken waren dann immer wieder einzelne ausgelassene Stiche, die ich dann mit der Nähma nachgebessert habe. Die Alternative, die Naht aufzutrennen und neu zu covern, war mir zu anstrengend.

Vor kurzem habe ich mir Zeit genommen, die Maschine richtig einzustellen und seitdem werden alle Nahtübergänge 1a ohne ausgelassene Stiche genäht.

Ich verwende für den unteren Faden immer Bauschgarn (vom "der rote Faden") und schon das hat einen Teil der Fehlstiche beseitigt. Bei den Nadelfäden verwende ich (wie auch bei der Ovi) Toldi-Garn (angeblich ist das Gütermann). Habe bei meiner Pfaff-Ovi nicht so gute Erfahrungen mit billigem Garn (z.B. Stoffmarkt) gemacht. Der Faden war nicht so glatt und hat "gestaubt".

Zurück zur Cover: außerdem mag die Maschine es nicht, wenn man während einer Naht stoppt und den Fuß hoch nimmt - das gibt immer Fehlstiche. Am Stoff leicht zu ziehen z.B. wegen Richtung, sollte man wenn möglich vermeiden. Inzwischen habe ich es raus, dass ich nicht mehr am Stoff "ziehen" muss.

Probenähte -
bei dem blau grauen war die Cover noch nicht optimal eingestellt.
Bei den Nadeln verwende ich die Orga-Nadeln, die ich mit der Cover bekommen habe. Vermute, mal sie kosten genauso viel wie die normalen Schmetz-Nadeln.

Den Kettstich habe ich bisher nur einmal ausprobiert, nämlich nach meinem Einstellmarathon. Das hat super geklappt und möchte den jetzt bei jedem Bündchen-Shirt-Ausschnitt verwenden.
Ich nehme dafür kein Jersey-Schrägband sondern selbstgemachtes Jerseybündchen, das doppelt liegt und einfach an den Ausschnitt ge-overlockt wird.


Kettstich (2-Faden)
Der Schrägbandeinfasser für die Cover soll auch sehr speziell in der Anwendung sein. Habe mir für die Cover bisher kein Zubehör gekauft. Gerne hätte ich das Klarsichtfüßchen aber das kostet um die 40€ und das ist mir bisher für ein Stücken Plastik, und weil die Maschine nicht so oft in Gebrauch ist, zu viel. Es geht auch mit dem normalen Füßchen, man muss nur sehr genau zielen.

Einstellungen:
Bisher mit normalem Jersey (also kein dünner Viskose) und Romanit erfolgreich ausprobiert:

Covernaht 3-Faden breit: gelb 7, rot 4, grün 3. Dehnung 1.0 und Stichlänge 3.0, "Unterfaden" = Bauschgarn, Rest = Toldi. Nadeln: Organ ELx705 (80/12 SUK)
Kettstich (2 Faden): blau 8, grün 3,2 Rest wie oben

Keine Garantie, dass die Einstellung auch bei anderen Elna Covermaschinen zum guten Ergebnis führt. Habe in Foren gelesen, dass die Maschinen sehr eigen sein können. Ob das bei anderen Herstellern auch so ist, oder ob es da die ideale Einstellung "ab Werk" gibt, weiß ich nicht.  


Füßchendruck ist noch auf Werkseinstellung. Das ist an der Maschine etwas unpraktisch, dass man keine Skala an dem Füßchendruck hat und nie weiß, wo eigentlich der Normalwert ist.
Einem Cover Neuling würde ich inzwischen empfehlen, sich auf jeden Fall viel Zeit zum Einstellen der Maschine zu nehmen und nicht wie ich sie immer nur "nachts" kurz mal für ne Naht raus zu holen und sich dann zu ärgern.

Zum Probenähen beim Händler würde ich auf jeden Fall eigene Stoffe mitnehmen und auch geoverlockte Nahtübergänge (wie z.B. Seitennähte) testen. Als Material: Romanit, Jersey und Viskosejersey, da ist dann von dick/wenig dehnbar zu sehr dünn/dehnbar alles dabei.

Wenn ich jetzt die Wahl hätte, entweder Cover kaufen oder Zwillingsnadel, würde ich wieder die Cover nehmen. Einfach weil es bei mir mit der Zwillingsnadel noch schlechter lief.  Seit meiner Einstell-Orgie vor kurzem hole ich die Cover gerne raus und würde am liebsten erst mal nur Jerseysachen nähen.

 Wie sind eure Cover Erfahrungen oder habt ihr noch Fragen?

Muriel 

PS. Fr. Feenfinger ist zur Zeit auf der Suche nach einer Coverbesitzerin bzw. eine Cover-Maschinen-Partnerin im Raum München

Freitag, 10. Juli 2015

Festival-Shirt mal Anders

Top: Restyle Projekt
Hose: Deer&Doe
Obwohl ich seit Jahren eine sehr eifrige Festival- und Konzertgängerin bin, besitze ich nur drei Festival/Band-T-Shirts.
Der Grund dafür ist, dass sich diese leider nur sehr selten zu meinen selbstgenähten Sachen kombinieren lassen.
Deswegen hatte ich letztes Jahr beim "Das Fest" so lange gezögert, bis es das 30 Jahre Jubiläums-Shirt nur noch in XL gab. Hinten auf dem Shirt sind die Highlight-Bands der letzten 30 Jahre aufgedruckt. Sehr viele Jahre davon, bin ich dabei gewesen.... so "musste" das Shirt schließlich doch gekauft werden.

Seitdem lag das Shirt auf meinem Projektestapel. Das Fest bzw. das Vor-Fest startet nächste Woche und so war es Zeit das im letzten Sommer geplante Projekt endlich umzusetzen.

In meinen Operation T-Shirt Buch habe ich nicht wirklich eine passendes Idee für das Shirt gefunden. Habe einen Schnitt gesucht, der den Vorder- und Rückdruck erhält, davon gab es nicht so viel. Außerdem wollte ich unbedingt den hochgeschlossenen Halsausschnitt weg haben.

Schließlich habe ich mich für ein trägerloses Shirt entschieden. Schnelles Projekt und sieht gleich ganz anders aus als ein normales Festival-Shirt.
Trägerlose Shirts sind nicht unbedingt meine erste Wahl für Konzerte aber inkl. Vor-Fest geht das Festival fast 1 1/2 Wochen, da sollte auch mal ein nicht-hüpf-Konzert dabei sein :-)

An das obere Bündchen habe ich innen noch Gummiband mit Silikon genäht, so ähnlich wie bei einem trägerlosen BH nur in breit. Das Top sitzt jetzt bombenfest. Den unteren Bund habe ich um 13cm gekürzt und in Rot gecovert.

So und jetzt freue ich mich auf die Festtage ab nächster Woche.

Hose, zum ersten Mal letztes Jahr gezeigt (dort sieht man die Hose auch besser):
SchnittChataigne von Deer and Doe
Material: Strechdemin, Paspel, Einlage und nahtverdeckter Reißverschluss
Änderungen: arghhhhh, siehe Text.
Fazit: Der raffinierte und etwas höhrere Bund mit der Spitze gefällt mir besonders gut und trägt sich auch gut. Die Hose und ich fremdeln noch ein bißchen was daran liegt, dass ich sonst keine kurzen Hosen trage.

Muriel

Mittwoch, 8. Juli 2015

MeMadeMittwoch: Die See ruft!

Endlich ist es mal wieder etwas kühler. Die hohen Temperaturen der letzten Tage waren mir viel zu heiß, da war an nähen oder bloggen gar nicht zu denken.

So freue ich mich jetzt, dass es wieder etwas kühler ist.

Heute trage ich eines meiner Mai Tops (von der 12-Tops-Challenge). Ich bin immer noch nicht so ganz warm geworden mit dem Schnitt. Der hintere Ausschnitt (mit Beleg) steht ein bisschen ab und ich wüsste nicht wie ich bei dem Teil (wird im Bruch zugeschnitten) oben einen kleinen Keil raus nehmen könnte. Außerdem klappen die Streifenteile beim Arme nach vorne nehmen unschön auf.
Falls ich von dem Schnitt mal ne zweite Variante nähen, würde ich etwas dünneren Stoff nehmen und an dem jetzigen Streifenteil ein bisschen weg nehmen, damit dieser auf Spannung gehalten wird.

Schnitt: Senas von Schnittquelle
Material: 2 eher feste Jerseys (beides Reste anderer Shirts)
Änderungen: Shirt um 12cm! gekürzt, gedrehter Träger per Hand festgenäht, damit die Drehung auf beiden Seiten gleichbleibt.
Fazit: Naja, ich weiß nicht, ob ich den Schnitt nochmal nähe. Wenn dann in einem leichteren Jersey.

Den roten Rock habe ich 2011 nach einem Burda-Schnitt genäht und trage ihn heute auch noch sehr gerne. 

Schnitt: 114 von 08/2004 (meiner ältestens Burda). Ein ähnlichen Schnitt gibt es immer noch bei Burdastyle (mein Schnitt ist ohne Wickeloptik)
Material: Alcantara-Kunstleder, Futter, nahtverdeckter Reißverschluss

Änderungen: Keine (bis auf die Länge aber da ich die Länge IMMER ändern muss, erwähne ich dass nicht jedes Mal).

Die anderen Teilnehmerinnen gibt es beim MeMadeMittwoch zu sehen. Dort zeigt Kleidermanie ihr schönes neues Sew over it Kleid.

Muriel


Montag, 6. Juli 2015

12 Tops Challenge - Juni

Meine drei neuen Jäckchen
Schon wieder ist ein Monat rum und ich schmuggel mich noch schnell zur 12-Tops-Challenge von Santa Lucia Patterns dazu.

Bei der Aktion geht es darum, falls möglich jeden Monat die bei vielen grassierende Oberteilschwäche zu bekämpfen.
Diesen Monat ist Halbzeit und ich habe es geschafft,  jeden Monat mindestens ein Oberteil abzuliefern. Bin stolz auf mich.

Dieses Mal sah es fast so aus, als würde ich es nicht schaffen. Meine Oberteile waren zwar rechtzeitig fertig, aber die Temperaturen von über 35°C haben jegliches Fotografieren verhindert und selbst heute war es grenzwertig. Deswegen gibt es jetzt  nicht drei verschiedene, zu den Jäckchen passende Kleider, sondern ihr dürft euch das vorstellen. :-)

Im Juni war es nicht wirklich warm und ich habe mir immer wieder ein passendes Jäckchen für meine Kleider gewünscht. Da ich schon mal dabei war, habe ich gleich drei genäht.

Das Jäckchenschnittmuster "Aachen" ist von Schnittquelle. Die erste Version war türkis-blau. Der Romanit der ersten Version hat mir gut gefallen und so kommt der Stoff auch wieder von Stoffe.de, nämlich creme, schwarz und curry/senf. Obwohl alle drei Stoffe die selbe Zusammensetzung haben, ist der creme-farbene Stoff dicker und fester als die eher dünne curry/senf-Variante. Die schwarze Variante dagegen fällt wie "normaler" Romanit aus.

Nachdem ich den Schnitt jetzt vier Mal genäht habe, kann ich gut auf die viel zu knappe Anleitung verzichten. Einzig schwierig ist das Nähen des angeschnittenen Schalkragens. Ich hab hinten am Rücken nach vorne auslaufend noch 2cm weg genommen, so dass der Schnitt jetzt genau in der Taille endet.

So, und wenn es jetzt irgendwann wieder kühler ist, mache ich noch Fotos mit den zu den Jäckchen passenden Kleidern.

Schnitt: Aachen von Schnittquelle
Material: Romanit von Stoffe.de
Änderungen: Ärmelsaum = 3cm, kein Knopf als Verschluss. Beim nächsten Mal würde ich hinten die Jacke noch 2cm kürzen, damit diese genau in der Taille endet.
Fazit: toller Boleroschnitt, passt super über Kleider

Die anderen 12-Tops-Challenge-Teilnehmerinnen, die sich vor einer Woche bei Santa Lucia Patterns getroffen haben, sind bestimmt schon mit ihrem Juli-Teil beschäftigt.

Muriel


Donnerstag, 2. Juli 2015

Podcast: Eure Fragen zur nächsten Folge


Inzwischen gibt es bereits 9 Folgen meines nahtzugabe5cm-Podcasts. Nun steht auch schon die erste Jubiläumsfolge an.

Frau minimale extravaganz brachte den Vorschlag, dass man doch mal den Spieß rum drehen könnte und ich mal diejenige bin die interviewt wird. Bei euren Feedbacks in den letzten Monaten kam immer wieder durch, dass auch der Podcast an sich und das drum herum für Euch interessant wäre.
Bin mir noch nicht sicher, ob mir das interviewt werden sooo gut gefällt. Glaube die Frageseite gefällt mir besser aber da muss ich jetzt durch.

Wie auch schon bei der letzten Podcast-Folge möchte ich das ganze interaktiver gestalten würde mich bzw. bei dieser speziellen Folge Frau minimale extravaganz über Eure Fragen freuen.

Was würdet ihr gerne über den Podcast oder mich wissen? 

Fragen könnt ihr entweder in den Kommentaren, über mein Kontaktformular, per email oder direkt bei Frau Minimale Extravaganz auf dem Blog (dann bin ich vorm Interview nicht vorgewarnt :-)
Bin schon sehr gespannt auf Eure Fragen.

Wenn es das Wetter zu lässt findet die Aufnahme nächste Woche statt.

Muriel

Mittwoch, 1. Juli 2015

MeMadeMittwoch: Es ist Sommer - endlich


Mein "Business-Outfit" heute ist nicht so interessant und so habe ich fürs Foto schon mal mein After-Work-Outfit angezogen.

Dieses einfache Jerseykleid habe ich komischerweise noch nie auf dem Blog gezeigt obwohl es schon uralt ist.

Ich denke ich habe das Kleid irgendwann 2010/ 2011 genäht und da ich damals noch kreativ ohne Schnittmuster gearbeitet habe, kann es gut sein, dass ich mir den Schnitt selber ausgedacht habe.
Der obere Teil ist gedoppelt und im Bauchbereich gibt es eine kleine Raffung.

Das Kleid trage ich immer Sommer jeweils nur ein paar Mal. Inzwischen weiß ich, dass so trägerlose-enge-kurze Kleider nichts für mich sind. Einzeln also entweder trägerlose oder enge oder kurze Kleider trage ich gerne aber für die Kombination gibt es nur wenige Tage an denen ich mich darin wohlfühle... dann bin ich aber froh, dass ich das Kleid habe.

Schnitt: wahrscheinlich selbst erstellt
Material: Jersey, Gummiband
Fazit: heute würde ich das Kleid nicht mehr nähen

Hier der Link zu den anderen MeMadeTeilnehmerinnen. Dort zeigt Monika ihre luftige Sommer-Anna-Variante.

Muriel


Sonntag, 28. Juni 2015

Stoffwechsel Nr.3: Stoffvorstellung - bin ratlos

Vor etlichen Wochen haben Frau Siebenhundertsachen und Lotti Katzkowski zu einer neuen Runde Stoffwechsel aufgerufen. Vielen Dank an Euch beide.
Bei der Aktion geht es darum, dass man einer anderen Bloggerin einen Stoff raussucht, den diese dann im Laufe der Aktion vernäht.

Heute ist Stoffvorstellung. Mein Stoff kam schon vor ein paar Wochen. Gleich als ich das Päckchen gesehen habe, wusste ich, das ist meine Stoffwechsel-Post. Die Aufregung, das Päckchen zu öffnen, war groß.

Mein Stoffwechsel-Stoff
Mhmm, ja, und dann als das Päckchen offen war, war ich  etwas ratlos - 3m Riesen-Zebras auf Hellblau.
Diese afrikanischen Tiere gehörten bisher nicht in mein Beuteschema. Das Hellblau, eine Farbe, die ich bisher noch gar nicht in meinem Schrank habe, würde ich ja irgendwie dort unterbringen, aber die Zebras.... 
Ich vernähe sehr gerne Baumwollstoffe, da ich nachm-Nähen-bügelfaul bin, bevorzuge ich BW-Stoffe, die man nachm Waschen nicht bügeln muss. Der Stoff knittert schon beim Angucken. :-(

Ich habe bisher nicht wirklich eine Idee, was für ein Schnitt sich dafür gut eignen würde.

Die Vorschläge aus meiner Umgebung: Schlafanzug (trage ich nicht), Rock (zu geringer Stoffverbrauch) oder Schürze (verwende ich nicht) haben mir bisher nicht zu einem umsetzbaren Plan verholfen.

Auch den Stoff an mich zu halten hat mir nur die Erkenntnis gebracht, dass bei meinen 1,52m die Zebras (ca. handtellergroß) noch größer aussehen bzw. man nicht mich sieht, sondern nur Zebras.

Eigentlich wäre ein Schnitt mit möglichst wenig Nähten am besten, um nicht zu viele Zebras zu töten. Andererseits habe ich das Gefühl, dass ich durch einen zweiten, vielleicht uni-Stoff etwas Ruhe reinbringen könnte.

Habt ihr eine Schnittidee?

Ich habe keine Idee, wer meine Stoffpatin gewesen sein könnte. Evtl. liefert die Webkante einen kleinen Hinweis, solche Stoffe habe ich aufm Maybachufer gesehen. Aber wer sagt, dass es diese Stoffe nur in Berlin gibt?

Lieber Stoffwechsel, ich vermute, dass Du vor hattest, mir eine Herausforderung zu schicken - das ist Dir gelungen. :-)

Die anderen Stoffwechsler findet ihr hier bei Frau Siebenhundertsachen.



Muriel

Freitag, 26. Juni 2015

upps, da fehlte doch ein UFO-Rock

Upps, da hab ich wohl vergessen nach der UFO-Abbau Aktion zu Beginn des Jahres über einen der in der Zeit fertiggestellten Röcke zu schreiben.

Den Vögelchenrock habe ich bisher noch nicht so oft getragen, da ich leider nur einen passenden Pulli habe. Der zu allem Übel auch noch altrosa ist und das passt nicht gerade gut zu meinen kupferroten Haaren. Wenn ich da eine alternative hätte, würde der Rock bestimmt auch öfters mal getragen. Das Muster gefällt mir nämlich sehr gut.

Den Stoff habe ich 2014 bei der Nadelwelt Messe gekauft. Dieser ist von einem meiner Lieblingsstoffherstellen Echino/Kokka aus Japan. Die Stoffe kosten meist zw. 21 -25€/m und das bei 110cm Breite und da bin ich froh, dass ich bei dem Schnitt mit nur 50cm aus komme,

Den Schnitt habe ich inzwischen acht Mal genäht. Die anderen Versionen gibt es in diesem Post.

Schnitt: Burda 133 06/2010
Stoff: Kokka/Echinio Baumwolle, Fahnentuch für Bund, Futter, Reißverschluss, Vlieseline.
Änderungen: Abnäher verlängert, Rock gekürzt und gefüttert,  Eingriffstaschen verkleinert.
Fazit: schneller Basisrock gut geeignet für gemusterte Stoffe. 


Muriel

Donnerstag, 25. Juni 2015

Erkenntnisse vom MeMadeMay

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal beim MeMadeMay dabei. Die Aktion wird veranstaltet von sozowhatdoyouknow.blogspot.com. Es geht darum, dass man einen Monat lang etwas Selbstgemachtes trägt, ob das jetzt jeden Tag ist oder nur ein paar Tage die Woche steht jedem frei. Was ich auch noch besonders schön an der Aktion fand ist, dass dabei Frauen von verschiedenen Kontinenten teilgenommen haben.

Der Monat hat mir viel Spaß gemacht. Das tägliche Fotografieren lief stressfreier als gedacht. Bei Flickr habe ich fast täglich gepostet, hier auf dem Blog habe ich Wochenübersichten mit weitere Infos zu den Kleidungstücken veröffentlicht: Woche 1, Woche 2&3 und Woche 4. Denke ich bin im nächsten Jahr auch wieder dabei.

Getragen habe ich:
(Daheim-Hosen nicht mitgezählt, da ich diese täglich trage)
  • Kleidungsstücke:
    17x Kleid, jeweils 13x Top/Rock und 1x Hose

    Hätte gedacht, dass ich sogar noch öfter Kleid getragen haben. Das Hosen bei mir nicht gut wegkommen war klar, aber falls ich doch mal ins Hosen nähen einsteige könnte sich das noch ändern.
  • Schnittmusterhersteller:
    17x Burda,
    7x Milchmonster (Toni),
    6x Vogue, 5x Butterick/ selbsterstelle Schnittmuster, 3x McCalls / Simplicity, 2x Schnittquelle, 1x ByHandLondon/Deer&Doe/Sewaholic/Onion.

    Ja, die gute alte Burda ist immer noch der Schnittherstelle den ich am häufigsten vernähe. Trotzdem baue ich meine Sammlung an Vogue/McCalls/etc. Schnitten fleissig weiter aus... irgendwann nähe ich die auch mal ... bestimmt :-) Milchmonster war so oft vertreten, da ich inzwischen 6 Toni-Kleider habe, die ich sehr gerne trage.
  • 15x habe ich meine MeMadeSachen mit Kauf-Kleidungsstücken kombiniert.

    Hätte gedacht, dass ich seltener zu Kaufkleidung greife, einfach weil ich davon nur noch relativ wenig im Schrank habe aber gerade bei Basicteilen muss ich (noch) auf Kaufkleidung zurückgreifen. Da ich schön länger keine Kleidung mehr kaufe, sind die meisten Stücke schon älter und ein Austausch gegen neue MeMade-Stücke wäre nicht sooo schlecht.
Während der Aktion sind mir einige Dinge an meiner Garderobe aufgefallen:

  • In normalen Monaten ziehe ich auch mal Sachen doppelt an.
    D.h. wenn ich mich an einem Tag mit Person A treffe, kann es sein, dass ich das gleiche Outfit ein paar Tage später beim Treffen mit Person B nochmal anziehe. So war mein Monat nicht ganz Realitätstreu, da ich während der Aktion versucht habe kein Outfit zu wiederholen.
  • Mangel an Basic-Teilen
    Ich habe während des Monats eine Liste angefangen, wo ich die fehlenden Basic-Stücke, z.B. einfarbige Shirts, aufgeschrieben habe. Werde in den nächsten Monaten versuchen zwischen den interessanten (aufwändigen) Projekte immer ein Basicteil unter zu schieben.
  • Meine Lieblingsstücke in dem Monat waren meine erster Hollyburn-Rock und das Pushing-Daisies-Kleid.
  • Ich wusste schon länger, dass ich mit den Posts zu neuen Stücken immer sehr hinterher hänge, diesen Monat ist mir das mal wieder so richtig aufgefallen. Oft musste ich bei Flickr schreiben, dass es noch keinen Post (weitere Infos) zu dem Kleidungsstück gibt. Denke das bleibt bei mir auch so, bin halt eher von der langsamen Sorte.
Es gibt eine Podcastfolge von Frau Nahtzugabe und mir, da sprechen wir über unsere Erfahrungen aus dem MeMadeMay.

Wie war der MeMadeMay für Euch? 
Was waren eure Aha-Momente?

Muriel
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *